Jürgen Klopp ist sein Vorbild: Marcel Seidel tritt sein neues Amt bei der SG Selm an

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Jung, ehrgeizig und voller Motivation: Marcel Seidel startet ab Sonntag, 14. Juli, offiziell in sein neues Amt. Er coacht den Fußball-C-Ligisten SG Selm II und will erfolgreich sein.

Selm

, 11.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Mit gerade einmal 23 Jahren übernimmt er einen Trainerposten und wird dadurch viel Verantwortung tragen. Diese Herausforderung ist ihm aber bewusst. Marcel Seidel ist Coach des Fußball-C-Ligisten SG Selm II und hat sich als oberstes Ziel gesetzt die Spieler weiterzuentwickeln. Am Sonntag, 14. Juli, startet die SG Selm offiziell in die Vorbereitung. Dann startet auch offiziell sein Amt als Trainer. Seidel gibt sich selbstbewusst: „Für mich ist das Alter nicht ausschlaggebend. Das ist meine erste Saison und ich bin der Meinung, dass das gut wird.“

Seidel hat sich über Monate ein Bild von der zweiten Mannschaft gemacht. Seit Anfang des Jahres steht fest, dass er Selms Zweite coachen wird. „So habe ich viele Spiele und viele Trainingseinheiten verfolgt. Ich habe mir einen guten Überblick verschafft“, sagt er.

Karriereende

Seidel kennt also sein neues Team, kennt Stärken und Schwächen. Er selbst kann aufgrund seines lädierten Knies nicht mehr kicken. „Nach Meniskus- und Knorpelschaden und drei Knie-Operationen ist dann auch mal gut“, sagt er. Er spielte zuletzt in der ersten Mannschaft der SG Selm, musste aber zum Winter letzten Jahres aufhören. „Es ging einfach nicht mehr mit dem Knie“, so Seidel. Drei Meisterschaftsserien hat er für die SG Selm gespielt. Zuvor war er im Jugendbereich bei Borussia Dortmund und Preußen Münster aktiv. „Zum Ende der A-Jugend habe ich aber selbst erkannt, dass ich nicht das Zeug habe, um Profifußballer zu werden. Demnach wollte ich mich auf meine berufliche Karriere konzentrieren und bin mit dem Sport runtergefahren, habe mich dann der SG Selm angeschlossen“, sagt er.

Spieler weiterentwickeln

Marcel Seidel hat ein duales BWL-Studium absolviert, ist Industriekaufmann.

Mit der SG Selm II will er eine bessere Platzierung als zuletzt erreichen. Die Zweite ist im letzten Jahr Sechster geworden. Oberstes Ziel ist aber die Entwicklung der Spieler. „Wir werden sehen wie das läuft. Ich möchte natürlich langfristig in Selm Trainer bleiben“, sagt der 23-Jährige, der in Jürgen Klopp ein Vorbild sieht: „Jürgen Klopp lebt von seinen Emotionen und ist sehr sympathisch. Das finde ich gut.“

Wie Seidel selbst als Trainer auftreten wird, wird sich zeigen. Fest steht aber, dass er seine neue Aufgabe bestmöglich erledigen will.

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