Joel Grodowski rettet Preußen Münster gegen den Halleschen FC mit seinem Treffer das 2:2

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Der Borker Joel Grodowski hat gegen den Halleschen FC sein erstes Drittliga-Tor erzielt und Preußen Münster somit ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten gesichert.

von Hendrik Skirde

Bork

, 24.09.2019, 13:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nichtmal eine Minute war Joel Grodowski (21) auf dem Platz, da netzte er das erste Mal für Preußen Münster ein. Nach einem hohen Pass in den Sechszehner kam ein Pass zu Joel Grodowski der den Ball von Höhe des Elfmeterpunktes im Netz unterbrachte. Der Torwart vom Halleschen FC kam noch an den Schuss, der jedoch unter die Latte knallte und hinter der Linie aufkam.

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Der 2:2-Ausgleichstreffer in der 84. Minute bedeutete gleichzeitig die Punkteteilung zwischen dem Tabellenzweiten und Preußen Münster. Grodowski blieb nach seinem wichtigen Treffer bescheiden: „Ich habe mich mehr über das Unentschieden und für die Mannschaft als für mich selbst gefreut.“ Spielübergreifend gelang ihm somit nach neun Drittliga-Minuten bereits sein erster Treffer für Preußen. Seine ersten acht Minuten absolvierte Grodowski bereits eine Woche vorher bei der 2:3-Niederlage gegen Viktoria Köln.

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Nach dem Treffer blieb dem 21-Jährigen aber auch nicht viel Zeit zu feiern, denn es herrschten Unstimmigkeiten über den Treffer von Grodowski. Beim Wechsel von Grodowski ging für ihn Rufat Dadashov die Nummer neun des SCP vom Feld. Beim Halleschen FC wurde gleichzeitig gewechselt und so kam es, dass dort nicht nur der vorgesehene Wechsel vollzogen wurde, sondern auch deren Nummer neun Pascal Sohm vom Feld ging. „Ich hab die Neun auf der Anzeigetafel gesehen und gedacht, ich muss raus“, sagte Sohm gegenüber der Sportschau.

Der Hallescher FC war somit während des Tores nur zu zehnt auf dem Platz. „Ich habe das auf dem Feld gar nicht richtig mitbekommen. Als über den Treffer diskutiert wurde, dachte ich, dass sie darüber diskutieren, ob der Ball hinter der Linie war“, schildert Grodowski die Situation. Er habe dann Mitspieler gefragt, die ihn aufklärten. „Am Ende war es glaub ich richtig, den Treffer zu geben, aber ich kann dazu nicht viel sagen“, so der 21-Jährige.

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„Wir hätten nach dem 1:0 auch das 2:0 machen müssen. Uns wurde ein klarer Handelfmeter nicht gegeben, der dann auf der anderen Seite gegeben wurde“, sagte Grodowski enttäuscht.

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Am Torjubel wird noch gearbeitet

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Auf die Frage, ob er denn nun auf mehr Einsatzzeit hoffe, antwortete Grodowski zurückhaltend: „Ich war jetzt wieder lange verletzt und nehme es so, wie es kommt. Natürlich hoffe ich nun, immer mehr zu spielen. Das Tor kann sicherlich nur helfen“, so der 2:2-Torschütze vom Samstag.

Nachdem SCP-Trainer Sven Hübscher in der Vorbereitung bereits auf den Borker setzte, warfen ihn mehrere Verletzungen zurück. Um so glücklicher ist Grodowski, nun endlich wieder voll dabei zu sein. „Mein Trainer sagte mir vor der Einwechslung, dass ich mein Ding machen sollte und den Ball reinhämmern sollte, wenn ich ihn auf den Schlappen bekomme“, erzählte Grodowski.

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Glücksgefühl⚽️#firstgoal#3liga#27

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Der Tag nach seinem ersten Treffer für Münster sei sehr schön gewesen. „Mir haben viele Leute gratuliert und ich konnte das Spiel revue passieren lassen“, sagte Grodowski.

Samstag gegen Bayern München

Nun sei der Fokus aber wieder auf das kommende Spiel gerichtet. Am Samstag geht es für Münster am Berg Fidel gegen den FC Bayern München II. „Im letzten Spiel haben sie schon ein paar Leute aus dem Kader der ersten Mannschaft gehabt. Das wird ein schweres Spiel gegen München. Wir wollen aber auf jeden Fall die drei Punkte hierbehalten“, gab sich der Borker optimistisch.

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