GS Cappenberg verstärkt sich in der Defensive mit Jens Heinrich

dzFußball

Mit Jens Heinrich hat GS Cappenberg den dritten Neuzugang verpflichtet. Dabei haben die Cappenberger erneut gezielt die zuletzt anfällige Abwehr gestärkt.

Cappenberg

, 13.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Fußball-A-Ligist GS Cappenberg hat am Mittwochabend seinen zweiten Neuzugang für die Spielzeit 2019/2020 vorgestellt. Zuvor waren bereits Marian Kuhn und Pascal Klöpper zu den Grün Schwarzen gewechselt. Am Mittwoch stellten die Cappenberger einen Spieler vor, der in der vergangenen Spielzeit noch beim Dortmunder Kreisligisten VfB Lünen gespielt hat. Jens Heinrich wechselt nach Cappenberg. Der Außenverteidiger soll in der Defensive für Stabilität sorgen. Cappenberg stellte in der vergangenen Saison mit 76 erzielten Toren die Zweitbeste Offensive der Liga, aber kassierte auch 61 Tore.

„Mit Kuhn und Heinrich erhoffen wir uns mehr Stabilität in der Defensive. Besonders Heinrich kann uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen. Wir haben in der vergangenen Saison auch viele Tore durch Standards bekommen, wo wir den Ball nicht mit dem Kopf geklärt bekommen haben. Das soll sich ändern“, erklärte Cappenbergs Trainer Pascal Harder.

Cappenbergs Sportlicher Leiter Philipp Wiesmann freute sich, dass der Wechsel geklappt hat. „Jens ist in der Defensive vielseitig einsetzbar. Bevorzugt spielt er auf der Außenbahn, aber es macht ihn auch nichts, wenn man ihn in der Mitte einsetzt. Dadurch sind wir in der Defensive flexibel aufgestellt“, so Wiesmann.

Heinrich war lange verletzt

Heinrich hat bereits einige A-Liga-Spiele hinter sich. Vor seinen zwei Jahren beim VfB Lünen, spielte er bereits für die SG Selm. In der vergangenen Saison kam Heinrich nur auf sechs Einsätze in Lünen. „Dies war dadurch bedingt, dass ich sehr lange verletzt war und deswegen nicht fit wurde. Ich hoffe, dass ich in dieser Saison von Verletzungen verschont bleibe und angreifen kann“, sagte Heinrich. Er dachte sogar an ein Karriereende. „In Lünen dachte ich mir, wenn ich mich nochmal schlimm verletzen sollte, dann höre ich auf. Die Gespräche in Cappenberg haben mich überzeugt, hier neu anzufangen und eine neue Herausforderung zu suchen“, sagte er.

Bei seinen Ziele für die neue Spielzeit stapelt er erst einmal tief: „Der Vorstand und der Trainer wollten einen Spieler, der für die Defensive Stabilität bieten kann und auf dem Platz viel redet und auch mal laut werden kann. Ich denke, dass ich diesen Aufgaben gewachsen bin und sie erfüllen werde.“

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