GS Cappenberg steht vor „nervigem“ Pokalspiel gegen Rot-Weiß Unna

dzFußball

Schon häufiger zeigte sich GSC-Coach Pascal Harder nicht unbedingt als großer Fan von Kreispokalspielen. Auch gegen den Ligakonkurrenten aus Unna ändert er seine Meinung nicht.

Cappenberg

, 07.10.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Flutlicht, Nervenkitzel, Kampf bis zur letzten Sekunde. Für die meisten Fußballer ist ein Pokalspiel die Höchste aller Emotionen. Im Lager des A-Ligisten GS Cappenberg ist dem aber nicht unbedingt so.

„Ehrlich gesagt nervt es mich auch schon wieder, dass ich deswegen eine Trainingseinheit weniger habe. Unser Fokus liegt auf der Liga und nicht auf dem Pokal“, so GSC-Trainer Pascal Harder. Am Mittwochabend (19.45 Uhr, Am Kohuelsholz, Cappenberg) trifft die Harder-Mannschaft auf den Ligakonkurrenten RW Unna.

Und dabei stehen die Chancen für den größten Pokaltriumph der jüngeren Vergangenheit gar nicht so schlecht. In den letzten fünf Jahren scheiterte Cappenberg immer spätestens in der dritten Runde und selbst in diese schaffte es der GSC nur 2017. Ein Sieg und der erste Viertelfinaleinzug seit Langem wäre perfekt.

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„Wir werden trotzdem eher die Jungs spielen lassen, die zuletzt nicht zum Zug kamen. Wenn die das Ding dann gewinnen, wäre es natürlich ganz schön“, so Harder, der auch selbst am Mittwochabend auflaufen wird. „Vielleicht bekommen wir ja im Pokalspiel auch den Bogen raus, zuletzt fuhren wir eher immer nur im Kreis“, scherzt der Coach.

GS Cappenberg „fuhr zuletzt eher im Kreis“

„Wir haben zwei Mal katastrophal gespielt und verdient verloren und zogen zweimal etwas unglücklich den Kürzeren. Da könnten wir etwas Positives gut gebrauchen.“

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Mit Rot-Weiß Unna hat Cappenberg dabei einen Gegner vor der Nase, der in der gleichen Liga wie der GSC kickt, aber nach einem fast perfekten Saisonstart auf Rang drei positioniert ist. „Im letzten Jahr sahen wir gegen Unna richtig gut aus, haben beide Spiele gewonnen (3:2 und 6:2), doch seitdem hat sich viel verändert. Klar ist aber auch, dass wir natürlich gute Chancen haben, weiter zu kommen. Da müssen nur mal zwei, drei erkältet sein oder Spätdienst haben und schon ist es ein komplett anderes Spiel“, hofft Pascal Harder.

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