GS Cappenberg geht trotz Pokal-Aus mit Selbstbewusstsein ins Spiel gegen SuS Oberaden

dzFußball-Kreisliga A

Nach dem Pokalspiel gegen Rot-Weiß Unna gilt es für Grün-Schwarz Cappenberg den Fokus jetzt wieder auf die Liga zu legen. Vor allem für die GSC-Offensive wird es ein schwieriges Spiel.

von Leonard Brockes

Cappenberg

, 09.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach zwei Niederlagen aus zwei Heimspielen wollen die Cappenberger Kreisliga_A Fußballer endlich die ersten Punkte auf dem eigenen Platz holen. Gelingen soll das am Sonntag (16 Uhr) gegen den Tabellenzweiten SuS Oberaden.

Mut solle ausgerechnet das verlorene Pokal-Achtelfinale vom Mittwoch machen, sagt GSC-Coach Pascal Harder. „Wir haben endlich wieder gefightet und gebissen“, findet Harder, dessen Mannschaft zuletzt vor allem in der Defensive viele Probleme hatte. Auch am Mittwoch gab es wieder drei Gegentore. „Wir haben eigentlich gut mitgehalten. Am Ende haben wir dann durch ein Traumtor und zwei Aufbaufehler das Spiel verloren. Aus meiner Sicht war das ein oder zwei Tore zu hoch.“

Pascal Harder ist mit dem Cappenberger Spiel zufrieden

„Mit unserem Spiel war ich zufrieden, mit dem Ergebnis weniger. Aber es war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung“, ist das Fazit des Trainers zum vergangenen Pokalspiel. Jetzt wollen die Cappenberger am Sonntag an diese Leistung anknüpfen, damit auch in der Liga weiter gepunktet wird. „Wir müssen genauso spielen, dann haben wir vielleicht auch vorne mal wieder etwas Glück“, meint der Coach des Tabellendreizehnten.

SuS Oberaden ist noch ungeschlagen und defensivstark

Leicht wird es für die Cappenberger am Sonntag auf keinen Fall. Der Gegner aus Oberaden verlor noch kein einziges Spiel und steht mit 13 von 15 möglichen Punkten auf Platz zwei. Anders als GSC gewannen die Oberadener am Mittwoch ihr Pokalspiel gegen Westfalia Wethmar und zogen ins Viertelfinale ein. 4:1 hieß es am Ende gegen den Bezirksligisten.

Auch Cappenberg-Trainer Pascal Harder weiß die Qualitäten des Gegners zu schätzen: „Da kommt wieder eine extrem spielstarke Truppe auf uns zu. Auch offensiv haben sie einige gute Leute.“ Doch vor allem für die Cappenberger Offensive wird es wohl ein schwieriger Spiel. Denn die Oberadener konnten bereits dreimal zu null spielen und haben mit nur zwei Gegentoren die beste Abwehr der Liga.

System von GS Cappenberg soll gleich bleiben

„An unserem 3-4-3-System und der Einstellung will ich nichts ändern. Personell muss ich mal schauen, da gibt es noch einige Fragezeichen“, erklärt Harder. Sicher ausfallen wird Maximilian Stasch, der sich vor ein paar Wochen am Knöchel verletzte. Nicht im Kader ist auch Bastian Tobinski, der im Kurzurlaub war. Fragezeichen gibt es noch bei Fabrice Pestinger, Tom und Michel Zentgraf, Robin Selbstaedt, Patrick Rekow und Tim Recknagel.

Anmerkung der Redaktion: Das Spiel wurde, wie alle Partien des Fußballkreises Unna/Hamm, abgesagt. Grund ist die Corona-Situation im Kreis Unna. Weitere Informationen gibt es hier.

Lesen Sie jetzt