Gordon Zyla spricht über Bodenständigkeit und Treppenläufe beim SuS Olfen

dzFußball-Kreisliga A

Die Vorbereitung, so hört man immer wieder in Olfen, war ausschlaggebend dafür, dass der SuS seit der Winterpause keinen Punkt abgegeben hat. Jetzt kommen zwei immens wichtige Spiele.

Olfen

, 15.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Wenn man in Olfen über die jüngste Erfolgsserie spricht, kommen immer wieder Verweise auf die Vorbereitung. „Wir haben da richtig gut gearbeitet“, sagte Michael Krajczy, Trainer des Fußball-Kreisligisten SuS Olfen, „und nach Karneval hatten wir Glück, dass wir nicht so viele Kranke hatten.“ Aber der Grundstein für die sechs Siege in Serie - Olfen ist 2019 damit noch ohne Punktverlust - war die acht Wochen dauernde Vorbereitung.

Olfens Mittelfeldspieler Gordon Zyla (30) geht fest davon aus, dass die Vorbereitung entscheidenden Anteil an der Erfolgsserie hat. „Wir haben in den ersten drei Wochen viel Kondition und Kraft geackert, haben drei bis viermal pro Woche trainiert und sind irgendwelche Halden hochgerannt“, erzählte Zyla. Trainer Krajczy, der aus Recklinghausen kommt, hat sich die Bergbaurelikte im waschechten Stile von Felix Magath zu eigen gemacht. An den aufgeschütteten Abraumhügeln der ehemaligen Zeche Ewald in Herten bat Krajczy zum Bergauf-Training.

Durchhaltevermögen zahlt sich aus

Bergauf geht es in der Liga seitdem auch für Olfen. „Am Ende war es echt zäh. Das Durchhaltevermögen zahlt sich jetzt aus. Gegen tiefstehende Mannschaften müssen wir lange geduldig spielen“, sagte Zyla. Bisher war Olfen damit immer erfolgreich. Der in Gelsenkirchen lebende Sechser, den Olfen vor Saisonbeginn als Führungsspieler verpflichtete, hatte nach Herten eine kurze Anfahrt. „Wir sind die Rückrunde mit dem Ziel angegangen, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen und dann mal schauen, was Osterwick macht. Wir können das nicht beeinflussen“, sagte Zyla.

Olfen hat in sechs Spielen zehn Punkte mehr geholt als Osterwick und hat jetzt vier Punkte Vorsprung. Selbst bei einer Niederlage im vorgezogenen Punktspiel gegen den ASC Schöppingen am Donnerstag, 25. April (19.45 Uhr, Hoddenstraße 4, Olfen), wäre Olfen weiter Spitzenreiter. „Wir sollten bodenständig bleiben“, sagte Zyla, „wir sind sehr gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu denken.“ Er ist froh, über die Osterfeiertage mal die Beine hochlegen zu können.

Lange ist das aber nicht möglich. Drei Trainingseinheiten liegen nur zwischen dem Sieg vom Wochenende in Hausdülmen und dem Schöppingen-Spiel. „Das ist nicht viel Vorbereitung“, sagte Zyla. In Olfen ist man gewarnt vor Schöppingen. „Das ist ein Brocken, der da kommt“, sagte Krajczy. Im Hinspiel zahlte Olfen beim 0:3 richtig Lehrgeld.

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