Gehaltsverzicht der Profis: Auch Amos Piepers Verein Arminia Bielefeld macht mit

Coronavirus

Kurzarbeit bei Vereinsmitarbeitern, Gehaltsverzicht der Profis und Aufschub bei Prämien - Arminia Bielefeld hat auf die Auswirkungen der Corona-Krise reagiert. Auch Amos Pieper ist betroffen.

Nordkirchen

, 29.03.2020, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Amos Pieper hat sich bei Arminia im Winter-Trainingslager: Die Profis der Arminia haben sich zu einem Gehaltsverzicht erklärt.

Amos Pieper hat sich bei Arminia im Winter-Trainingslager: Die Profis der Arminia haben sich zu einem Gehaltsverzicht erklärt. © Oliver Krato

Es war unvermeidbar: Auch Arminia Bielefeld, sportliche Heimat des Nordkirchener Fußballprofis Amos Pieper, hat auf die Corona-Krise reagiert und Sparmaßnahmen eingeleitet.

Der Zweitliga-Spitzenreiter erklärte auf seiner Internetseite in einer Stellungnahme: „Beim DSC Arminia Bielefeld haben sich die Spieler der Lizenzabteilung, das Trainerteam und die Geschäftsführung zu einer Kombination aus Gehaltsverzicht und Stundungen bis zum 30. Juni dieses Jahres bereiterklärt.“ Wie hoch der Anteil des Gehaltsverzichts ist, sagte die Arminia nicht.

Jetzt lesen

Der „Neuen Westfälischen“ zufolge stehen 20 Prozent des Grundgehaltes im Raum - wie auch bei vielen anderen deutschen Proficlubs. Das Volumen liegt nach Vereinsangaben bei rund einer Million Euro. Prämien für die letzten drei Zweitligaspiele sollen zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt werden.

Großes Maß an Solidarität

„Diese Zeiten fordern von allen Menschen ein großes Maß an Solidarität. Um gemeinsam auch diese Herausforderung zu meistern, müssen wir zusammenstehen und füreinander da sein. Daher sind wir den Spielern und dem Trainerteam sehr dankbar für dieses Signal, das sie gesendet haben“, zitierte der Verein die Geschäftsführung und das Präsidium des DSC Arminia Bielefeld.

DSC-Sportchef Samir Arabi sagte der „Neuen Westfälischen“, dass es wichtig gewesen sei, „mit den Spielern in Ruhe über das Thema gesprochen zu haben. Jeder hat, unabhängig von der Höhe seines Gehalts, private Verpflichtungen, die teilweise sehr komplex werden können.“

Jetzt lesen

Im TV-Sender „Sky“ sagte Geschäftsführer Markus Rejek am Freitag: „Wir kommen gerade aus der Krise. Wir haben in 2017/18 unsere große wirtschaftliche Finanzkrise gehabt.“ Der krisenerprobte Club könne deswegen „schnell auf Krisen-Modus umstellen.“ Für Mitarbeiter in der Verwaltung sei Kurzarbeit angemeldet worden, was zum Krisen-Paket gehört, wie auch das Entgegenkommen der Spieler. Der Mannschaftsrat habe sich selbst Gedanken gemacht und Bereitschaft erklärt, so Rejek.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt