FLVW erlaubt wieder Wettkämpfe - gute Nachricht auch für Läufer

Leichtathletik

Vereine können wieder Wettkämpfe ausrichten, ausdrücklich nicht genehmigen wird der Verband aber Sportfeste. Damit will er den Leistungssport wieder möglich machen.

Olfen

19.06.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Leichtathletik bereitet sich wieder auf kleinere Wettkämpfe vor.

Die Leichtathletik bereitet sich wieder auf kleinere Wettkämpfe vor. © Jürgen Weitzel

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) will Leichtathletikwettkämpfe im Leistungssportbereich nun wieder möglich machen. Bislang war der Verband eher zurückhaltend mit Lockerungen umgegangen. Am Donnerstagabend schwenkte der Verband in einer Videokonferenz der Kommission Wettkampforganisation dann um.

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Nachdem durch die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in seiner Fassung vom 15. Juni weitere allgemeine und spezifische Lockerungen möglich geworden sind, hat die Leichtathletik-Kommission Wettkampforganisation beschlossen, dass leistungssportliche Wettkämpfe ab dem 22. Juni unter bestimmten Bedingungen wieder genehmigt werden. Das gab der Verband auf seiner Internetseite an.

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Entscheidend war, dass die Leichtathletik im Kern eine kontaktlose Sportart ist und deshalb das bisher geltende Verbot von Wettkämpfen nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Oberste Priorität habe dennoch – ungeachtet der Bedürfnisse nach Normalität – weiterhin die Gesundheit aller Sportler sowie der hauptamtlich und ehrenamtlich in Wettkämpfen und Wettbewerben eingebunden Personen. Nach intensiver Diskussion werden leistungssportliche Wettkämpfe im Freien ab sofort unter folgenden Voraussetzungen genehmigt:

  • Es handelt sich um kleinere Wettkämpfe oder Wettbewerbe einzelner Disziplinen (Disziplingruppen), da Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen bis zum 31. August 2020 weiterhin untersagt sind.
  • Der Veranstalter verpflichtet sich zur gesicherten Einhaltung geeigneter Vorkehrungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz und verfügt über die schriftliche Genehmigung der Veranstaltung durch die zuständige Behörde auf Grundlage eines Hygienekonzeptes.
  • Der Organisator informiert über Verhaltenspflichten im öffentlichen Raum, Abstandsgebot, Mund-Nase-Bedeckung und Hygienemaßnahmen durch Aushänge auf der Anlage und organisiert auch die Rückverfolgbarkeit.
  • Zugelassen sind maximal 100 Zuschauern inklusive Trainer außerhalb des Innenraumes, die keinen Zugang zum Innenraum bekommen.
  • Die Zahl der anwesenden Personenzahl pro Wettbewerb oder Wettkampfanlage ist auf maximal 30 Personen begrenzt. Dazu zählen neben den Sportlern auch die Kampfrichter.
  • Wettkämpfe im Bereich Sprint/Hürde sind ausschließlich mit frei gehaltenen Bahnen möglich.
  • Wettkämpfe im Block Lauf dürfen nur 8 Teilnehmern je Lauf beinhalten.
  • Es finden keine Staffelläufe statt.
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