„Es wurden schon Sticheleien ausgetauscht“: Rene Peters trifft mit PSV Bork auf Ex-Club

dzFußball

Mehr als ein Jahrzehnt hat Rene Peters für die Preußen aus Lünen auf dem Feld gestanden. Vor einem Jahr kam der 21-Jährige zum PSV Bork. Nun trifft er auf seinen Ex-Verein.

Bork

, 15.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für Fußballer sind die Spiele gegen den Ex-Verein immer etwas besonderes. So auch für Rene Peters, wenn er mit dem PSV Bork am Sonntag (16.8., 15 Uhr, Waltroper Straße 34, Bork) auf seinen Ex-Verein Preußen Lünen trifft.

„Man freut sich schon, wenn man auf den Ex-Club trifft“, sagt Peters vor dem Spiel am Sonntag. Erste Sticheleien seien schon ausgetauscht worden. „So Sachen wie ‚Warum kommt ihr überhaupt, ihr verliert doch eh‘“, sei beispielsweise gefallen. „Was man halt so unter Freunden sagt.“ Denn Peters hat noch viel Kontakt zu einigen Spielern von seinem ehemaligen Verein.

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„Natürlich, ich hab da schließlich 12 Jahre gespielt“, sagt er, auch wenn er nicht mehr alle kennen würde. „Dort gab es ja auch einen größeren Umbruch.“ Dennoch würde er noch ein paar Spieler aus der ersten und zweiten Mannschaft der Preußen kennen.

Keine Wechselspielchen

Rene Peters wird dann am Sonntag auch zwischen den Pfosten stehen. „Wir haben das extra so gelegt, dass ich auch spielen kann“, erklärt er. Die drei Torhüter des PSV Bork würden sich in der Vorbereitung nämlich abwechseln, „da hat der Trainer uns freie Hand gelassen“. Weil Peters beim Spiel am Donnerstag gegen den Werner SC II aus beruflichen Gründen nicht spielen konnte, sei er nun am Sonntag an der Reihe.

Doch die Wechselspielchen werden nach der Vorbereitung aufhören. „Wir Torhüter hatten ein Gespräch mit dem Trainer, dass wir in der Vorbereitung natürlich zeigen müssen, was wir können. Da wurde klar gesagt, dass es keine Wechselspielchen geben wird“, erklärt der 21-jährige Keeper. „Ein Torwart braucht Routine und die hast du nicht, wenn immer gewechselt wird“, meint Peters.

Für Rene Peters steht das Ziel damit klar fest: „Ich will erster Torhüter bleiben.“ Bislang verlief die Vorbereitung aus seiner Sicht dabei ganz gut, auch wenn er erst ein Spiel gemacht hat. Den drei Niederlagen in drei Testspielen will er dabei nicht zu viel zumessen: „Wir haben wieder einen größeren Umbruch hinter uns mit einem ganz neuen Trainerteam. Es sind viele neu in der Mannschaft, ein paar Spieler abgehauen. Dafür sind die Ansätze sehr gut.“

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