Ein Abschlussspiel als Krönung - SG Selm trainiert wieder

Fußball

In der ersten Einheit seit der Spieltagsabsage Mitte März hat die erste Mannschaft der SG Selm wieder auf dem Kunstrasenplatz am Sandforter Weg gestanden.

Selm

, 10.06.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wieder im Training: Die SG Selm startete unter Deniz Sahin und Tobias Lütjann in die erste gemeinsame Einheit nach dem Lockdown.

Wieder im Training: Die SG Selm startete unter Deniz Sahin und Tobias Lütjann in die erste gemeinsame Einheit nach dem Lockdown. © Jura Weitzel

Die SG Selm trainiert wieder: Am Dienstagabend nahm die erste Mannschaft aus der Fußball-Kreisliga mit 16 Spielern das Training wieder unter Chefcoach Deniz Sahin auf. Darunter war auch Daniel Ulrich, der sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss das Mannschaftstraining wieder aufgenommen hat.

„Er muss natürlich noch aufpassen. Aber er war wieder dabei und das freut uns“, sagte Coach Deniz Sahin. Die Stimmung im Selmer Stadion sei gut gewesen, berichtete Co-Trainer Tobias Lütjann. „Vor dem Training haben wir die Hygieneregeln des Vereins besprochen“, sagte Lütjann. Das Konzept ist zwei Seiten lang und steht zum Nachlesen auf der Internetseite des Vereins.

Auch ein Larifari-Training benötigt ein Aufwärmprogramm

Das Trainerteam habe dann mit einem Aufwärmprogramm begonnen, bevor die Mannschaft in ein lockeres Training mit Ball eingestiegen ist, das einem normalen Training aber nicht ähnelte. „Trotz dieses Larifari-Trainings, in dem wir nicht uneingeschränkt trainieren dürfen, wollen wir Verletzungen vermeiden“, sagte Lütjann.

Die Mannschaft teilte der Verein in zwei Gruppen zu je acht Spielern auf und begab sich getrennt in zwei Spielfeldhälften. „Die eine Truppe hat Tobi genommen, die andere ich“, sagte Sahin. Es gab einen Kreis, Passformen, Torschuss und ein Abschlussspiel mit vierköpfigen Teams.

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„Es war eine sehr lange Pause. Und es ist schon so, dass ich manchmal beobachtet habe, dass das Gefühl etwas fehlte, speziell bei Ballbehandlung und Pässen. Aber das verlernt man nicht. Das kommt wieder“, sagte Sahin, der jetzt einmal pro Woche mit seiner Mannschaft trainieren möchte.

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