Claudia Lokar pfeilschnell durch Berlin

Leichtathletik

OLFEN Ihren zahlreichen Erfolgen in dieser Saison fügte Claudia Lokar am Samstagabend einen weiteren hinzu. Auf dem Kurfürstendamm in Berlin lief die Athletin des SuS Olfen bei der 18. Vattenfall City-Nacht die 10 Kilometer so schnell, wie vorher noch nie in der Hauptstadt. Heraus sprang ein fünfter Platz.

02.08.2009, 14:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Claudia Lokar zeigte bei der 18. Vattenfall City-Nacht in Berlin eine sehr starke Leistung.

Claudia Lokar zeigte bei der 18. Vattenfall City-Nacht in Berlin eine sehr starke Leistung.

Mit dabei auch die für den WM-Marathon bereits nominierten Sabrina Mockenhaupt und Melanie Kraus. Während "Mocki" auf der Berliner Prachtmeile ihrem Ruf gerecht wurde und souverän in 31:49 Minuten gewann, enttäuschte die Leverkusenerin Melanie Kraus, die in dieser Saison schon eine 33er Zeit gelaufen ist, doch gewaltig. Nicht so Claudia Lokar, die, trotz einer hohen Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 25 Grad, wieder einmal ein Klasserennen ablieferte. Bis Kilometer drei hielt sie sich an die Erfurterin Melanie Schulz, die sich dann von der SuSlerin absetzte.

Vorne bestimmten „Mocki“ und die Engländerin Hatti Bean das Rennen. Dann folgte Melanie Schulz, Melanie Kraus und mit Rebecca Robinson eine weitere Engländerin. Bereits dahinter hatte sich Claudia Lokar eingereiht, die nun ihrerseits Jagd auf die Leverkusenerin Melanie Kraus machte. Bei Kilometer sieben war es dann soweit. Kraus konnte ihr eingeschlagenes Tempo nicht mehr halten und Claudia Lokar überlief die WM-Teilnehmerin recht locker.

Während Kraus immer weiter abfiel machte Claudia Lokar in Richtung Ziel weiteren Boden gut. Ihre Ku-Damm-Bestzeit stand bisher bei 35:22 Minuten und diese Zeit war am Samstagabend fällig. Wieder einmal beeindruckte die zierliche Läuferin des SuS mit ihrem enormen Ehrgeiz. Als sie im Gesamtfeld dieses Eliterennens auf Platz 5 in hervorragenden 35:01 Minuten über den Zielstrich lief, hatte sie einigen Marathon-WM-Teilnehmerinnen doch gewaltig die Suppe versalzen. Für Claudia Lokar war es ein weiteres Ausrufezeichen in dieser so erfolgreichen Saison.

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