Wieder kein Sieg - und trotzdem ein Positiverlebnis für die HSG Schwerte/Westhofen

Handball-Landesliga

Gewonnen haben sie wieder nicht. Und trotzdem blicken alle Beteiligten der HSG Schwerte/Westhofen halbwegs positiv gestimmt auf das Spiel beim TV Halingen am Samstagabend zurück.

Schwerte

, 02.02.2020, 17:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wieder kein Sieg - und trotzdem ein Positiverlebnis für die HSG Schwerte/Westhofen

Alexandr Denissov schied Mitte der zweiten Halbzeit in Halingen mit Kniebeschwerden aus. © Bernd Paulitschke

TV Westfalia Halingen - HSG Schwerte/Westhofen 32:32 (18:17)

Denn mit dem 32:32-Unentschieden konnten die personell gebeutelten Schwerter nach fünf Niederlagen am Stück beim Tabellenzehnten endlich wieder punkten.

Danach hatte es fünf Minuten vor Spielende noch nicht ausgesehen, als die Gastgeber nach weitgehend ausgeglichenem Verlauf mit ständig wechselnden Führungen in der Endphase Oberwasser zu bekommen schienen und zum 31:28 trafen.

Alexandr Denissov mit Knieverletzung raus

Ein paar Minuten zuvor hatte Dominik Yaltzis nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte gesehen und stand damit für die entscheidenden Schlussminuten ebenso nicht mehr zur Verfügung wie Alexandr Denissov. Der Linksaußen schied Mitte der zweiten Halbzeit mit einer Knieverletzung aus.

Doch mit großem Kämpferherz schafften die Schwerter durch das achte Siebenmetertor von Tim Gurol und einen Treffer des starken Dominik Thäsler zum 30:31 den Anschluss.

Felle drohen davonzuschwimmen

Als Gurol dann 100 Sekunden vor Schluss beim Stand von 31:32 aus Schwerter Sicht eine Zeitstrafe kassierte, drohten der HSG die Felle trotzdem davonzuschwimmen.

Doch in Unterzahl gelang Nico Paukstadt der Ausgleich zum 32:32, was aber immer noch nicht das Ende des Spannungsbogens war.

Daniel Evangelou hält das Unentschieden fest

Denn im Gegenzug schlug noch die Stunde des Daniel Evangelou: Der HSG-Keeper parierte den Siebenmeter, den die Halinger zugesprochen bekommen hatten, und rettete damit das Unentschieden.

Sein Trainer Mischa Quass nahm es auf der Tribüne erfreut zur Kenntnis. Dorthin war der in der 42. Minute von den Unparteiischen verwiesen worden – kommentieren wollte Quass seine Disqualifikation nicht.

Viel lieber sprach er über die kämpferische Leistung seiner Mannschaft, für die er „ein Riesenkompliment“ verteilte.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Dominik Yaltzis (3), Tim Gurol (10/8), Nico Paukstadt (3), Alexandr Denissov (1), Toni Mrcela (3), Alexander Nickolay, Tim Schlütz, Dominik Thäsler (7), Christoph Kämper (5), Peter Hengstenberg.

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