Wer darf in Mannheim ins Roosters-Tor?

Eishockey

ISERLOHN Bei den Iserlohn Roosters liegen die Nerven blank. Kein Wunder nach sechs Niederlagen und dem Absturz auf den zwölften Tabellenplatz. Besonders einer steht im Fokus der Kritik: Torwart Sebastian Stefaniszin. Es bleibt die Frage: Darf er am Freitagabend in Mannheim noch einmal ins Roosters-Tor? Oder steht da jemand anderes?

von Von Jan Treibel

, 21.01.2010, 15:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eishockey, DEL: Adler Mannheim - Iserlohn Roosters (Fr. 19.30 Uhr) Iserlohn Roosters - Frankfurt Lions (So. 18.30 Uhr) Selbst Trainer Uli Liebsch machte Torwart Sebastian Stefaniszin als Hauptschuldigen für die Pleite aus. "Es war nicht der Tag des Sebastian Stefaniszin", erklärte Uli Liebsch nach dem Spiel und bezog sich damit indirekt auf die Fehler des jungen Goalies im zweiten Drittel, die letztlich eine sowieso schon sehr verunsicherte Mannschaft endgültig auf die Verliererstraße gebracht hatten.

Zum letzten Abschnitt wechselte Liebsch in Abwesenheit der verletzten Nummer eins, Danny aus den Birken, sogar Torwart Nummer drei, Jonas Langmann, ein. Der Juniorenspieler, der ansonsten in der vierten Liga in Unna-Königsborn bzw. in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) für die Young Roosters spielt, wurde bei jeder Parade von den Zuschauern gefeiert.

Und so stellt sich nun die Frage, wer das Iserlohner Tor am Wochenende hütet: Aus den Birken, Stefaniszin oder sogar Langmann? Eigentlich brauchen die Sauerländer zwei Siege, um wieder Anschluss zu den Play-off-Plätzen zu erhalten. Doch die Aufgaben sind alles andere als einfach: Heute treten die Roosters ab 19.30 Uhr bei den Adlern Mannheim an. Der DEL-Rekordmeister entließ in der letzten Woche Trainer Doug Mason. Mit Teal Fowler folgte ihm ein weiterer Ex-Iserlohner, doch auch unter dem Interimscoach gab es zuletzt zwei Niederlagen. Am Sonntag steht für die Roosters dann ein Heimspiel gegen die Frankfurt Lions an. Die Hessen belegen momentan Rang sieben in der DEL-Tabelle, Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

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