Warum beim Trainer des VV Schwerte vor dem Derby gegen SC Hennen große Vorfreude herrscht

Volleyball-Oberliga

Die Saison der Damenvolleyball-Oberliga 2 hat gerade erst begonnen, da steht schon das Lokalduell der beiden heimischen Mannschaften dieser Spielklasse auf dem Programm.

Schwerte

, 27.09.2019, 19:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Warum beim Trainer des VV Schwerte vor dem Derby gegen SC Hennen große Vorfreude herrscht

Für Joey Azevedo, hier mit Lea Hagemeister, Jenny Fornol und Frieda Gottschalk (v.li.) in einer Auszeit gegen Paderborn, ist die Partie am Sonntag gegen Hennen das erste Derby als Oberliga-Trainer des VV Schwerte. © Bernd Paulitschke

SC Hennen - VV Schwerte (Sonntag, 18 Uhr, Ortlohnhalle, Langerfeldstraße 60, 58638 Iserlohn)

Für den einen Trainer ist das Oberliga-Derby etwas ganz Neues, beim anderen Coach ist das Gegenteil der Fall. „Ich bin wirklich gespannt darauf, wie die Stimmung bei so einem Derby ist – es ist schon cool, einen Oberligisten zu trainieren“, sagt Joey Azevedo.

Dem von der zweiten in die erste Mannschaft des VV Schwerte aufgerückten Trainer ist die Vorfreude deutlich anzumerken. Und Erfolgserlebnisse wie der Fünfsatzsieg zum Saisonstart gegen die Paderborner Spielgemeinschaft Sande/VoR verstärken diese Gefühlslage.

Janina Mester kehrt ins Team des VVS zurück

Ob Azevedo mit seiner neu formierten Mannschaft beim Vizemeister der Vorsaison bestehen kann? Zumindest scheint der Coach seinem Team zuzutrauen, die Partie offen zu gestalten. „Als Außenseiter sehe ich uns jedenfalls nicht“, meint Azevedo, auch wenn er mit der privat verhinderten Jenny Fornol und Urlauberin Felina Bönniger zwei Spielerinnen ersetzen muss.

Dagegen kehrt mit Janina Mester eine Leistungsträgerin ins Team zurück, die zum Saisonauftakt am vergangenen Wochenende gefehlt hatte.

Christoph Schultes Loblied auf den Gegner

Und der SC Hennen? Christoph Schulte, seit einer „halben Ewigkeit“ der Trainer der Hennener Damen, singt zunächst mal ein Loblied auf den Gegner. „Der VV Schwerte hat eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen beisammen. Und ein neuer Trainer bringt immer auch neue Motivation“, meint schulte. Seine eigene Mannschaft sieht er nach wie vor „noch nicht bei hundert Prozent“ – erst recht nicht nach einer Trainingswoche, in der der die Hennenerinnen mit Krankheitsproblemen zu kämpfen hatten. Schulte: „Die Vorbereitung auf das Derby war nicht so, dass ich sage: Wow!“

Verstecken wollen sich die Gastgeberinnen am Sonntagabend aber nun auch wieder nicht: „Auch wir haben ein paar gute Spielerinnen dabei“, sagt Trainer Schulte. Außerdem sei es in diesem frühen Stadium der Saison noch nicht möglich zu beurteilen, wo der Gegner leistungsmäßig steht. „Das werden wir dann am Sonntag sehen“, so Schulte.

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