VV-Trainer Wlodarsch: "Waren nicht am Limit"

Volleyball: Verbandsliga

Es hätte eine Topleistung sein müssen, um das prestigeträchtige und tabellarisch wichtige Lokalduell gegen den TV Hörde zu gewinnen. Stattdessen spielten die Verbandsliga-Volleyballerinnen des VV Schwerte bei weitem nicht am Limit. Auf Hörder Seite holten die Spielerinnen das Maximum heraus und verschafften ihrem Trainer Genugtuung.

SCHWERTE

, 01.02.2016, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
VV-Trainer Wlodarsch: "Waren nicht am Limit"

Schwertes Trainer Maik Wlodarsch im Kreise seiner Spielerinnen. Zu brav und harmlos war die Spielweise seiner Mannschaft gegen Hörde.

Die eigenen Spielerinnen nicht am Limit, bei Hörde eine Ex-Spielerin in Hochform: "Hörde hatte Kira Schäfer", lautete zwei Tage nach dem Spiel die Antwort von Schwertes Trainer Maik Wlodarsch auf die Frage nach der Hauptursache des glatten 0:3 in der vielleicht schon vorentscheidenden Partie um den zweiten Tabellenplatz.

So war es wohl kein Zufall, dass es auch Schäfer war, die mit dem verwandelten Matchball zum 25:23 im dritten Satz den Deckel für den Lokalrivalen drauf machte und enttäuschte Schwerterinnen zurückließ. Die hatten am Samstagabend in der Alfred-Berg-Sporthalle für den Geschmack ihres Trainers viel zu verhalten gespielt. "Die Risikobereitschaft, die du in einem solchen Spiel mitbringen musst, hat mir gefehlt", analysierte Wlodarsch, der zudem monierte, "dass wir in der Abwehr viel zu wenig Zugriff bekommen haben."

Zudem sind die Hörder Spielerinnen offensichtlich auch vom Kopf her mit der speziellen Konstellation besser zurecht gekommen. "Da standen sich ja teilweise gute Freundinnen gegenüber. Einige meiner Spielerinnen hat das offenbar gehemmt, während es die Hörder Seite geschafft hat, diese Freundschaft für eine Stunde ruhen zu lassen", meinte der Schwerter Coach.

Und wie bewertet Wlodarsch nun die Tabellensituation? "Nicht mehr sehr realistisch" sei das Erreichen des zweiten Tabellenplatzes, meint der Trainer - das Ticket zu Aufstiegs-Relegationsspielen scheint der TV Hörde zu buchen, der nun vier Punkte vor Schwerte liegt. "Es ist nicht zu erwarten, dass Hörde noch zweimal verliert. Zudem müssten wir ja jedes Spiel gewinnen", erklärt Wlodarsch die Ausgangslage für seine Mannschaft, die zu allem Überfluss auch noch die Partie gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TuS Herten auf ihrem Spielplan stehen hat.

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