VV Schwerte muss sich nach unten orientieren und SC Hennen erlebt eine böse Überraschung

Volleyball-Oberliga

Das war nun wirklich kein Volleyball-Sonntag nach dem Geschmack des VV Schwerte und des SC Hennen. Beide Teams verloren ihre Oberliga-Partie in je vier Sätzen.

Schwerte

, 02.02.2020, 19:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
VV Schwerte muss sich nach unten orientieren und SC Hennen erlebt eine böse Überraschung

Steffi Zegarac, hier beim angriffsschlag gegen Hennen, und Lea Hagemeister (Nummer 2) mussten sich mit dem VV schwerte im Nachbarschaftsduell beim TV Hörde 2i in vier sätzen geschlagen geben. © Bernd Paulitschke

TV Hörde 2 - VV Schwerte 3:1 (25:21, 23:25, 25:16, 25:13)

Nach der 1:3-Niederlage im Nachbarschaftsduell bei der Zweitvertretung des TV Hörde müssen alle Beteiligten des VV Schwerte den Blick wieder verschärft auf den unteren Teil der Oberliga-Tabelle richten.

Denn die Schwerterinnen sind zwar immer noch Tabellenfünfter, haben aber wegen des überraschenden 3:0-Sieges von Telstar Bochum in Paderborn-Sande nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz acht.

Einen Steinwurf vom Phoenixsee entfernt, lieferten die Schwerterinnen beim Tabellenzweiten zwei starke Sätze ab. „Das war spannend und hat Spaß gemacht“, meinte VVS-Trainer Joey Azevedo zu den ersten beiden Durchgängen. Im ersten Satz boten die Schwerterinnen Paroli, mussten sich aber mit 21:25 geschlagen geben. Dagegen hatten sie im zweiten Durchgang knapp das bessere Ende für sich.

Doch der 1:1-Satzausgleich konnte die Schwerterinnen nicht beflügeln – im Gegenteil. „Leider haben wir ab dem dritten Satz stark nachgelassen. Wir haben es Hörde viel zu einfach gemacht“, musste Azevedo feststellen. Vor allem die Annahme wackelte auf Seiten der Schwerterinnen, die nun nicht mehr für ein Erfolgserlebnis in Frage kamen.

Schwerte: Mareike Krafczyk, Lena Blumenstein, Alina Westerhoff, Jana Zedler, Lara Schulenburg, Lisa Schulte-Schmale, Tanja Schwedhelm, Lea Hagemeister, Steffi Zegarac, Malin Laubner, Jana Omeltschenko, Hannah Kapsa.

DJK Sportfreunde Datteln - SC Hennen 3:1 (25:17, 21:25, 27:25, 25:14)

Böse Überraschung für die Oberliga-Volleyballerinnen des SC Hennen: Beim Tabellenschlusslicht in Datteln kassierten die „Zebras“ als Tabellenzweiter eine Viersatz-Niederlage, mit der sie auf den vierten Tabellenplatz zurückfallen.

Auf die Frage nach der Ursache für den unerwarteten Misserfolg beim Schlusslicht hatte Trainer Christoph Schulte eine ebenso simple wie einleuchtende Antwort parat: „Wir haben einfach schlecht gespielt. Punkt.“

Die Gastgeberinnen dagegen, die aus den elf Spielen zuvor erst einen Sieg geholt hatten, spielten frei auf und nutzten die schwache Hennener Tagesform konsequent aus.

Erschwerend aus Sicht der Gäste kam hinzu, dass Hauptangreiferin Natascha Marks ab Mitte des dritten Satzes wegen Kniebeschwerden nicht mehr spielen konnte.

Zu diesem Zeitpunkt stand der dritte Durchgang nach je einem verlorenen und gewonnenen Satz auf des Messers Schneide. In der Verlängerung hatte Datteln das bessere Ende für sich, was zu hängenden Köpfen auf Hennener Seite führte.

Im vierten Satz jedenfalls gab es kaum noch Gegenwehr des SC, der sich mit 14:25 geschlagen geben musste – so hatte man sich den Sonntag beim SC Hennen nicht vorgestellt.

Hennen: Elisabeth Becker, Victoria Drechsel, Lisa Düchting, Kira Hartmann, Tanja Schulte, Natascha Marks, Rahel Oefner, Kirstina Rabe, Anna Rosenbaum, Merle Weinrich, Jana Westebbe, Michaela Zimmerers.

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