Vor dem Hospizturnier - Hans Haberschuss im Interview

SCHWERTE Kicken für einen guten Zweck - die dritte Auflage des Hospizturniers des ETuS/DJK Schwerte setzt den sportlichen und den sozialen Aspekt gemeinsam auf eine Stufe. Zum dritten Mal richten die "Östlichen" ein hochkarätiges Turnier aus - und direkt im Anschluss noch eines: die Stadtmeisterschaft. RN-Mitarbeiter Bastian Bergmann sprach mit dem Vorsitzenden Hans Haberschuss über die besondere Herausforderung.

von Von Bastian Bergmann

, 13.07.2008, 17:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hans Haberschuss, Vorsitzender des ETuS/DJK Schwerte, wirbelt derzeit mit vielen Helfern, um alle Vorbereitungen für 17 Tage Fußball in die Wege zu leiten.

Hans Haberschuss, Vorsitzender des ETuS/DJK Schwerte, wirbelt derzeit mit vielen Helfern, um alle Vorbereitungen für 17 Tage Fußball in die Wege zu leiten.

Welcher Aspekt steht im Vordergrund: der sportliche oder der soziale?Haberschuss: Beide Aspekte sind sehr wichtig. Es ist ein hochkarätiges Turnier mit sozialem Hintergrund. 2500 Euro gehen mindestens an das Hospiz, das ist fest geschrieben.

Welcher Aspekt steht im Vordergrund: der sportliche oder der soziale?Haberschuss: Beide Aspekte sind sehr wichtig. Es ist ein hochkarätiges Turnier mit sozialem Hintergrund. 2500 Euro gehen mindestens an das Hospiz, das ist fest geschrieben.

Rechnen Sie mit einer guten Resonanz?Haberschuss: Mehr kann man für Schwerter Verhältnisse fast nicht erwarten. Der Eintritt für Frauen ist frei und fast alles kommt dem Hospiz zu Gute. Wir hoffen, dass auch Leute kommen, die nicht so fußballbegeistert sind.

Ihr Verein richtet zwei lange Turniere hintereinander aus. Wie viel Überzeugungsarbeit hat es Sie gekostet, freiwillige Helfer zu mobilisieren?Haberschuss: Wir haben mindestens 120 Helfer im Einsatz, wenn nicht noch mehr. Es hat mich relativ wenig Überzeugungsarbeit gekostet. Wir haben sehr gute Leute im Verein. Aber man muss schon viel reden. Das Schwierigste ist immer, Pommesbude und Grillstand zu besetzen. Ich hoffe, dass sich noch Freiwillige melden. Ich möchte mich auch bei unseren 80 Sponsoren bedanken, die sich auf unserem Plakat verewigt haben. Ohne solche Gönner könnte man so etwas nicht auf die Beine stellen.

Wie froh sind Sie, wenn am Ende das letzte Spiel abgepfiffen wird und Sie alles gut hinter sich gebracht haben?Haberschuss: Wenn alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, dann bin ich sehr, sehr froh. Das kann man nur noch beschreiben mit der Gesundheit der Familie, die natürlich darüber steht. Für die Stadtmeisterschaft wünsche ich mir ein Endspiel VfL Schwerte gegen ETuS/DJK. Beim Hospiz ist es eher offen, da werden wir keine allzu große Rolle spielen.

Die Hälfte der Siegprämien und ein gewisser Teil der weiteren Einnahmen werden an das Schwerter Hospiz gespendet. Dieses Jahr kommt eine ganz besondere Herausforderung auf den Ausrichter zu: Direkt im Anschluss richtet der ETuS/DJK nämlich auch noch die Fußball-Stadtmeisterschaft aus - 17 Tage lang Fußball und 17 Tage lang jede Menge Helfer im Einsatz.

Den Spielplan finden Sie in der Montagsausgabe (14. Juli) der Schwerter Ruhr Nachrichten.

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