Virtuelle Variante ist keine Alternative: KVS verschiebt die Jahreshauptversammlung

Kanu

Die Jahreshauptversammlung des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte (KVS) findet normalerweise immer Ende Februar eines Jahres statt. Aber was ist in diesen Zeiten schon normal?

Schwerte

, 03.01.2021, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Jahreshauptversammlung des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte (KVS), die normalerweise immer im Februar im Bootshaus stattfindet, wird in diesem Jahr verschoben.

Die Jahreshauptversammlung des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte (KVS), die normalerweise immer im Februar im Bootshaus stattfindet, wird in diesem Jahr verschoben. © Reinhard Schmitz

Denn für 2021 zeichnet sich jetzt schon ab, dass die Mitglieder des KVS erst Mitte des Jahres zusammenkommen werden. Aus Corona-Gründen hat sich der Vereinsvorstand für eine Verlegung der Versammlung entschieden, heißt es in der „Bootschaft“, der Mitglieder-Info des KVS.

Die Versammlung virtuell durchzuführen, ist für die Vereinsverantwortlichen offenbar keine Alternative. „Eine Durchführung als Videokonferenz oder mit schriftlichen Abstimmungen kommt nach übereinstimmender Meinung des Vorstands nicht in Frage. Die Anliegen des Vereins müssen unserer Ansicht nach im direkten Gespräch und von Angesicht zu Angesicht besprochen werden. Es gibt durchaus wichtige Themen. So wird zum Beispiel über die Mitgliedsbeiträge zu sprechen sein“, schreibt der Vorstand der Schwerter Kanuten.

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Bereits auf der letzten Sitzung habe der Vorstand dargelegt, dass die allgemeinen Preissteigerungen, insbesondere bei Energie, Wasser und anderen Posten der Gebäudeunterhaltung, eine Beitragserhöhung notwendig machen werden.

Der Termin für die Jahreshauptversammlung wird – abhängig von der Entwicklung der Corona-Lage – noch festgelegt und rechtzeitig bekannt gemacht.

Ein anderer Termin hat dagegen bereits einen festen Platz im Jahreskalender: Am 21./22. August 2021 ist der Kanu- und Surf-Verein Schwerte auf der Ruhr der Ausrichterverein der Deutsche Schülermeisterschaften im Kanuslalom.

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Damit werden die Schwerter ein Jahr später als ursprünglich geplant in die Ausrichterrolle schlüpfen. Denn eigentlich sollten die Titelkämpfe schon 2020 auf der Ruhr stattfinden. Letztlich aber hatten die KVSler die Ausrichtung aus Pandemiegründen schweren Herzens abgesagt, obwohl schon sehr viel Vorbereitung und Herzblut in die Planungen geflossen war.

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