VfB und TuS sind besser aufgestellt - "Pfosten" suchen Stürmer

Fußball: Kreisliga

In der Vorsaison kamen der VfB Westhofen und der TuS Holzen-Sommerberg in der Dortmunder Kreisliga A nicht über gehobenes Mittelmaß hinaus. Wenn nicht alle Eindrücke täuschen, hat sich der Kader des heimischen Duos nun aber qualitativ verbessert. In der Iserlohner Kreisliga A hält Holzpfosten Schwerte 05 die Fahne des heimischen Fußballs hoch.

SCHWERTE

, 30.06.2017, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
VfB und TuS sind besser aufgestellt - "Pfosten" suchen Stürmer

Damian Wielgosz (rotes Trikot), hier im Einsatz für den Geisecker SV, schließt sich zur kommenden Saison dem VfB Westhofen an.

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Angesprochen auf die Aussichten für die Spielzeit 2017/18, drücken sich die Trainer vom VfB Westhofen und vom TuS Holzen-Sommerberg nahezu identisch aus:

„Wir sind nach einem Übergangsjahr nun breiter aufgestellt und wollen uns in der Tabelle ein Stück verbessern“, sagt Westhofens Coach Sebastian Grundmann, der zum Saisonende keinen einzigen Abgang zu vermelden hatte – sieht man mal von Torwarttrainer Björn Rosigkeit ab, dessen Part mit Thorsten Hartleb ein anderer langjähriger Westhofener Keeper übernimmt.

Auf der anderen Seite gibt es mit Rückkehrer Mark Moldenhauer sowie dem Ex-Geisecker Damian Wielgosz und dem aus Breckerfeld gekommenen Robin Becker drei Neuzugänge aus der Bezirksliga. „Wir haben eine gute Mischung, die für einen größeren Konkurrenzkampf sorgen wird als vorige Saison“, meint Grundmann.

Sein Holzener Pendant Georgios Tatsis wünscht sich für die neue Spielzeit, „dass wir mehr Spiele gewinnen und weniger Spiele verlieren als in der vorigen Saison.“ Wenn das gelingt, sollte der TuS in der Lage sein, im oberen Drittel mitzumischen – nicht zuletzt wegen Kresimir Kegalj. Die Verpflichtung des 26-jährigen Mittelfeldspielers, der in der vergangenen Saison zum Oberliga-Kader des FC Brünninghausen gehörte, ist ohne Zweifel ein echter Transfer-Coup der Holzener.

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Die personellen Veränderungen bei den „Pfosten“ halten sich im Vergleich zur Vorsaison in Grenzen – müssen sich die Anhänger des Klubs deshalb auf eine weitere Saison einstellen, in der es nur darum geht, die Klasse zu halten? Ein klares Nein kommt Trainer Joel Ahrens bei dieser Frage nicht über die Lippen. Denn nur allzu gerne hätte Ahrens seinen Kader in der Offensive verstärkt. „Hinten dürften wir stabil stehen, aber der Sturm ist bei uns eine echte Baustelle“, meint der Trainer.

So ergibt sich ein wesentlicher Trainingsinhalt der Saisonvorbereitung fast von selbst: „Wir werden intensiv am Offensivspiel und am Toreschießen arbeiten. Vielleicht kristallisiert sich ja jemand heraus, den wir zum Stürmer machen können“, sagt Ahrens.

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