Team-Check: Der VfL Schwerte will möglichst schnell in sichere Gefilde

dzFußball-Bezirksliga

Der VfL Schwerte geht mit elf Neuzugängen in die Saison 2020/21. Die Mannschaft muss sich erst mal selber finden und sich auch in der neuen Staffel zunächst orientieren.

Schwerte

, 03.09.2020, 16:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dem VfL Schwerte geht es vor dem Saisonstart am kommenden Sonntag nicht viel anders als den beiden Lokalrivalen und Liga-konkurrenten ETuS/DJK Schwerte und Geisecker SV: Nach der Umgruppierung von der Bezirksliga-Staffel 6 in die „8“ weiß man noch nicht so recht, womit da an Leistungsstärke der Konkurrenz zu rechnen ist.

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Das Saisonziel: „Ein konkretes Ziel in Form eines Tabellenplatzes haben wir nicht ausgegeben“, sagt Trainer Dominik Buchwald. Es müsse darum gehen, „möglichst schnell in sichere Gefilde zu kommen“, ergänzt der Coach, der die neue Liga für leistungsstärker und vor allem ausgeglichener hält als die Staffel 6. „Es gibt viele ambitionierte Mannschaften, die oben mitmischen wollen. Und es gibt kaum Mannschaften, die von sich sagen, dass sie wohl gegen den Abstieg spielen. Ich stelle mich darauf ein, dass wir um jeden Punkt hart kämpfen müssen“, meint Buchwald.

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Kommen und Gehen: Elf Neuzugänge sind zum Schützenhof gekommen. Weil die Zahl der Abgänge in etwa halb so groß ist, sind die Blau-Weißen im Vergleich zur Vorsaison in der Breite definitiv besser besetzt. Und qualitativ? „Da gilt dasselbe“, meint Buchwald, ohne einen der Neuen besonders hervorheben zu wollen. „Sie tragen alle dazu bei, dass wir besser aufgestellte sind als letzte Saison“, sagt Trainer Dominik Buchwald.

Mark Moldenhauer betritt mit dem VfL Schwerte Neuland in der Bezirksliga Staffel 8.

Mark Moldenhauer betritt mit dem VfL Schwerte Neuland in der Bezirksliga Staffel 8. © Bernd Paulitschke

Die Vorbereitungsphase: Grundsätzlich sei er mit dem Verlauf der Vorbereitung nicht unzufrieden, verrät Buchwald. „Nach der langen Pause haben wir etwas gebraucht, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Aber gerade die letzten zwei Wochen waren schon okay“, so der Coach. Die Testspielbilanz mit fünf Siegen aus sechs Spielen liest sich gut, wird allerdings durch zwei schwache Auftritte auf dem Turnier in Brackel (0:3 gegen die Brackeler Löwen und 1:7 gegen Kirchhörde) getrübt. „Insgesamt sehe ich uns auf einem guten Weg. Aber wir brauchen sicher auch noch etwas Zeit – mit elf Neuen muss sich eine Mannschaft erst mal finden“, sagt Buchwald.

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Der Trainer: Dominik Buchwald (39) geht in sein zweites Trainerjahr beim VfL, für den er zu Westfalenliga-Zeiten auch als aktiver am Ball war. Unterstützt in seiner Trainertätigkeit wird Buchwald von den beiden Co-Trainern Marvin Waldschmidt (neu) und Yannis Schwarze, der darüber hinaus als Spieler ein kaum zu ersetzender Leistungsträger ist.

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Die Prognose: Es wird darauf ankommen, wie schnell sich die vielen neuen Spieler zu einer Einheit zusammenfinden. Wenn dieser Prozess nicht allzu lange dauert, sollte zumindest ein solider Mittelfeldplatz machbar sein.

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