Team-Check: Der Geisecker SV tritt nicht an, um Zehnter zu werden

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Der Geisecker SV und die Bezirksliga – das gehört seit 1989 fest zusammen. Seitdem sind die „Kleeblätter“ mit der Ausnahme einer Landesliga-Saison nie auf- und nie abgestiegen.

Schwerte

, 02.09.2020, 15:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ab dem kommenden Sonntag geht es für die umgruppierten Geisecker in der neuen Umgebung der Staffel 8 in der achthöchsten Spielklasse um Punkte.

Das Saisonziel: Obwohl Geisecke in der Vorsaison zum Zeitpunkt des Corona-bedingten Abbruches immerhin Tabellendritter war, bleibt man bescheiden am Buschkampweg.

„Wenn wir halbwegs alle Spieler an Bord haben und von Verletzungen weitgehend verschont bleiben, dürften wir genug Qualität haben, um niemals nach unten gucken zu müssen. Wir brauchen uns nicht zu verstecken. Ich werde nicht tiefstapeln und als Ziel ausgeben, dass wir Zehnter werden wollen“, meint Trainer Thomas Wotzlawski.

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Den Halbsatz mit den Verletzungen sagt Wotzlawski nicht einfach so. Denn es gibt einige Spieler des 26-köpfigen Kaders, die mit Blessuren zu kämpfen haben. An allererster Stelle ist da Lars Veith zu nennen, dessen Knieverletzung aus dem Pokalspiel gegen Dröschede sich mittlerweile als Kreuzbandriss herausgestellt hat – ganz bitter für Veith, der sich im defensiven Mittelfeld zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt hatte.

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Kommen und Gehen: Vom Stammpersonal der vorigen Saison ist nur Torwart Tim Helmdach (nach Brünninghausen) gegangen. Doch mit dem landesliga-erfahrenen Sebastian Beutler, der vom TuS Langenholthausen gekommen ist, scheinen die Geisecker einen mehr als gleichwertigen Ersatz gefunden zu haben. Trainer Wotzlawski bezeichnet seine neue Nummer eins als „einen Spieler mit Leader-Qualitäten“.

Julian Hüser ist einer der Leistungsträger des Bezirksligisten Geisecker SV.

Julian Hüser ist einer der Leistungsträger des Bezirksligisten Geisecker SV. © Bernd Paulitschke

Sehr positiv äußert sich der Coach auch zu Patrick Pietrzinski. „Ich habe keine Ahnung, warum er bei Berchum/Garenfeld nicht häufiger gespielt hat“, sagt der Coach. Auch der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Kevin Reinke sei eine Bereicherung.

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Die Vorbereitungsphase: Insgesamt sei er nicht unzufrieden mit dem Verlauf der Saisonvorbereitung, sagt der Coach. Die Test- und Pokalspiele brachten mit vier Siegen und fünf Niederlagen eine Mixtur aus positiven und weniger erfreulichen Resultaten.

Hier ist vor allem das „das Streichergebnis“ (O-Ton Wotzlawski) des vergangenen Wochenendes mit dem 0:6 gegen Sölderholz und dem 3:5 nach 3:0-Führung gegen Schwerin zu nennen.

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Der Trainer: Thomas Wotzlawski (51) geht in seine fünfte Saison als Geisecker Trainer und fühlt sich nach eigener Aussage nach wie vor pudelwohl bei den „Kleeblättern“.

Die Prognose: Nach den Tabellenplätzen sechs, fünf, sieben und drei sollte für die Geisecker auch in der fünften Saison unter Thomas Wotzlawski eine Platzierung dieser Größenordnung herausspringen – mindestens.

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