So ist der dritte Oberliga-Spieltag für den VV Schwerte und den SC Hennen gelaufen

Volleyball-Oberliga

Am Schluss standen die Oberliga-Spielerinnen des VV Schwerte gegen den TV Hörde 2 trotz guter Leistung mit leeren Händen da. Dagegen gewann sich der SC Hennen gegen den Tabellenletzten.

Schwerte

, 13.10.2019, 21:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
So ist der dritte Oberliga-Spieltag für den VV Schwerte und den SC Hennen gelaufen

Nele Hoja, hier beim Angriffsschlag, musste sich mit dem VVS Schwerte im Lokalduell gegen den TV Hörde 2 knapp in vier Sätzen geschlagen geben. © Bernd Paulitschke

VV Schwerte - TV Hörde 2 1:3 (13:25, 24:26, 25:21, 28:30)

Mit 1:3-Sätzen musste sich der VV Schwerte am frühen Sonntagabend in der Alfred-Berg-Sporthalle geschlagen geben. Mit Ausnahme des ersten Durchgangs aber waren alle Sätze umkämpft, sodass VVS-Trainer Joey Azevedo nach Spielschluss feststellte: „Es hat etwas Glück gefehlt – das Spiel hätte genauso gut 3:1 für uns ausgehen können“, meinte der Coach und fügte hinzu: „Es ist immer noch so, dass die Mannschaft sich erst zusammenfinden muss. Aber in dieser Hinsicht war es definitiv eine Leistung, mit der man arbeiten kann.“

Für den ersten Satz gilt dies jedoch nicht. „Da hatten wir viel zu viel Respekt“, musste der Schwerter Trainer feststellen. Hörde, nach zwei Spieltagen mit der Maximalausbeute von sechs Punkten an der Tabellenspitze, hatte leichtes Spiel und setzte sich mit 25:13 durch.

Doch das VVS-Team legte die Hemmungen zunehmend ab und wusste sich zu steigern. Nach durchweg ausgeglichenem Verlauf standen die Gastgeberinnen kurz vor dem Gewinn des zweiten Satzes, konnten aber beim Stand von 24:23 einen Satzball nicht nutzen. Hörde zog den Kopf aus der Schlinge und gewann in der Verlängerung mit 26:24.

Trotz des 0:2-Satzrückstandes war die Schwerter Moral jedoch keineswegs gebrochen. Auch im dritten Satz begegneten die VVS-Spielerinnen ihrem Gegner auf Augenhöhe – mit dem feinen Unterschied, dass sie diesmal das bessere Ende für sich hatten.

Doch die mit dem 25:21 verbundenen Hoffnungen der Schwerter Fans auf einen Tiebreak erfüllten sich nicht. Mehrfach war die Chance zum Satzausgleich da, doch der VVS machte den Sack nicht zu und musste nach vier vergebenen Satzbällen zusehen, wie Hörde nach dem 30:28 den knappen Auswärtssieg bejubelte.

Schwerte: Felina Bönninger, Lea Hagemeister, Nele Hoja, Mareike Krafczyk, Janina Mester, Jana Omoltschenko, Magdalena Stolz, Alina Westerhoff, Jana Zedler, Steffi Zegarac.

SC Hennen - DJK Sportfreunde Datteln 3:1 (25:27, 25:20, 25:13, 25:11)

Das Vorhaben, den Tabellenletzten ohne Satzgewinn zurück nach Datteln zu schicken, konnten die Oberliga-Volleyballerinnen des SC Hennen am Sonntagabend nicht in die Tat umsetzen. Zur vollen Ausbeute von drei Punkten reichte es für Hennen aber trotzdem, denn sie bezwangen den Aufsteiger in vier Sätzen.

Mit 6:0 gingen die Gastgeberinnen in Führung – sie schienen kurzen Prozess mit dem Gegner machen zu wollen, der in den ersten beiden Saisonspielen keinen Satzgewinn für sich verbuchen konnte. Doch dann schlich sich der Schlendrian ins Hennener Spiel an. Auf der anderen Seite wurde Datteln plötzlich stärker, wehrte einen Hennener Satzball ab und gewann den ersten Durchgang mit 27:25.

„Dieser Satzverlust war ärgerlich und überflüssig. Aber die Reaktion meiner Mannschaft darauf war richtig gut“, bilanzierte Trainer Christoph Schulte. Nach „ein bisschen Wackeln“, so Schulte, zu Beginn des zweiten Satzes dominierten die Gastgeber dann eindeutig das Geschehen und gerieten nicht mehr in Gefahr.

Das Ergebnis im zweiten Durchgang (25:20) konnte Datteln noch im Rahmen halten, in den Durchgängen drei und vier spiegelte sich die Hennener Überlegenheit dann aber auch in den Zahlen wider – 25:13 und 25:11 hieß es am Schluss.

Hennen: Victoria Drechsel, Anna Rosenbaum, Natascha Marks, Kira Hartmann, Elisabeth Becker, Tanja Köppe, Kirstina Rabe, Janina Westebbe, Merle Weinrich, Rahel Oefner, Lisa Düchting, Michaela Zimmerers.

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