Sirtaki am Schützenhof: Neuzugang des VfL Schwerte hat in Griechenlands 2. Liga gespielt

Fußball-Bezirksliga

Am Tag nach der Nullnummer präsentiert der VfL Schwerte einen weiteren Neuzugang. Derweil freut man sich beim ETuS/DJK Schwerte und dem SC Hennen über viele geschossene Tore.

Schwerte

, 26.08.2019, 18:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sirtaki am Schützenhof: Neuzugang des VfL Schwerte hat in Griechenlands 2. Liga gespielt

Herzlich willkommen am Schützenhof: Kamal Hafhaf (re.), Sportlicher Leiter des VfL Schwerte, begrüßt den griechischen Neuzugang Sofoklis Ioannidis. © Bernd Paulitschke

Und da sage noch jemand, die Bezirksliga sei langweilig – das Gegenteil ist der Fall! Jedenfalls hat der dritte Spieltag reichlich Gesprächsstoff geboten, teilweise auch über die 90 Spielminuten hinaus.

Das gilt das auch für den VfL Schwerte, der am Tag nach der Nullnummer gegen den FC Wetter einen weiteren Neuzugang präsentiert: Sofoklis Ioannidis ist ein 23-Jährige Grieche, der in seiner Heimat für den Verein Iraklis in der 2. griechischen Liga gespielt hat. So jedenfalls verkündete es Kamal Hafhaf, Sportlicher Leiter des Vfl, am Montag.

Linksfuß Ioannidis soll das Offensivspiel beleben

Bis März dieses Jahres spielte Ioannidis für den SV Hohenlimburg 10 in der Landesliga, verletzte sich dann aber. „Aber er ist jetzt auf einem guten Weg“, sagt Hafhaf, der sich von dem Linksfuß vor allem eine Belebung des Offensivspiels verspricht. Dass in diesem Bereich bei den Blau-Weißen der Schuh drückt, dafür war die Partie gegen Wetter ein weiterer Beleg.

Dagegen präsentierte sich der VfL-Lokalrivale ETuS/DJK Schwerte in Torlaune – hauptsächlich in Person von Ismail Ayar. Beim überraschend deutlichen 4:1-Erfolg in Gevelsberg traf der flinke Stürmer dreimal und war auch am vierten Treffer, ein Gevelsberger Eigentor, maßgeblich beteiligt.

Sorgen macht dagegen Lukas Hedtheyer. Der gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrte Keeper zog sich eine Wadenverletzung zu, musste zur Halbzeit raus und humpelte nach Spielschluss dick bandagiert in Richtung Kabine. „Ich hoffe, dass wir ihn bis Sonntag wieder hinkriegen“, meinte Trainer André Haberschuss nach dem Schlusspfiff. Immerhin steht mit dem Derby gegen Geisecke kein Spiel wie jedes andere auf dem Terminplan.

„Wir haben geredet und trainiert - das hilft“

Kein Spiel wie jedes andere – diesen Slogan scheint sich der SC Hennen in dieser Saison zu eigen machen zu wollen – in beide Richtungen. Der 1:15-Pleite von Garenfeld ließen die „Zebras“ am Sonntag einen fulminanten 7:0-Erfolg gegen den ASSV Letmathe folgen. Stellt sich die Frage, was Trainer Holger Stemmann mit seinen Jungs nach dieser rekordverdächtigen Pleite des Vorsonntags gemacht hat. „Wir haben geredet und trainiert – das hilft“, sagte der Trainer gut gelaunt und zollte seiner Mannschaft ein Pauschallob: „Wenn eine Mannschaft nach solch einer Niederlage so reagiert, kann ich nur den Hut vor ihr ziehen“, sagt Stemmann.

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Von Komplimenten für seine Schützlinge war Fabian Kampmann, Trainer des SC Berchum/Garenfeld dagegen weit entfernt. Die 3:3-Punkteteilung auf eigenem Platz gegen Kalthof war zu wenig für die Ansprüche des Trainers. Dabei konnte der SC am Ende sogar froh sein, nicht verloren zu haben. Denn erst in der Nachspielzeit rettete Christian Deuerling das Unentschieden. Zufrieden war Kampmann deshalb aber nicht – aber 15 Tore schießt man eben nicht alle Tage.

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