Seriöse Terminplanungen? Zum jetzigen Zeitpunkt ein Ding der Unmöglichkeit

Meinung

Die Fußballsaison 2020/21 ist passé, sodass sich die Funktionäre verstärkt mit den Planungen für die neue Spielzeit beschäftigen können. Dabei sind sie nicht zu beneiden, meint unser Autor.

Schwerte

, 26.04.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine seriöse Terminplanung für die nächste Saison ist sportartübergreifend schwierig.

Eine seriöse Terminplanung für die nächste Saison ist sportartübergreifend schwierig. © picture alliance/dpa

Es sagt sich so leicht: „Wir brauchen einen Plan B.“ Horst Reimann, Vorsitzender des Fußballkreises Iserlohn, hat diesen Satz im Hinblick auf die Planungen für die Saison 2021/22 gesagt.

Der Satz bringt das Dilemma, das neben den Iserlohnern auch alle anderen Kreisfunktionäre und neben den Fußballern auch alle anderen Sportarten betrifft, die normalerweise im Spätsommer oder Herbst in eine neue Saison starten, auf den Punkt.

Wie soll man zum jetzigen Zeitpunkt seriöse Terminplanungen vornehmen? Die Unwissenheit darüber, wie sich die Pandemie-Lage in den nächsten Wochen und Monaten weiterentwickelt, scheint dies beinahe zu einem Ding der Unmöglichkeit zu machen.

Und selbst wenn mal irgendwann halbwegs so etwas wie sportliche Normalität einkehren sollte, wird das Coronavirus ja nicht verschwunden sein. Es wird uns weiter begleiten und wird für kurzfristige Probleme sorgen, die den Entscheidungsträger in den Verbänden ein Höchstmaß an Flexibilität abverlangen werden. Die Funktionärszunft ist um ihre Aufgabe ganz sicher nicht zu beneiden.

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