SC Berchum/Garenfeld zum Auftakt bei einem Oberligisten

Fußball

Als erster heimischer Fußball-Verein absolviert der SC Berchum/Garenfeld ein Testspiel. Die Kampmann-Elf tritt heute bei Rot-Weiß Ahlen an.

14.01.2020, 17:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
SC Berchum/Garenfeld zum Auftakt bei einem Oberligisten

Am Tag nach seinem 35. Geburtstag ist Trainer Fabian Kampmann mit dem SC Berchum/Garenfeld beim Oberligisten Rot-Weiß Ahlen zu Gast. © Manuela Schwerte

Der kurze Ausflug unters Hallendach ist spätestens seit dem vergangenen Wochenende passé, ab sofort richtet sich der Fokus der Amateurfußballer auf die Fortsetzung der Meisterschaftssaison unter freiem Himmel. Am 16. Februar steht der erste Spieltag nach der Winterpause auf dem Programm, gut vier Wochen vorher sind die meisten heimischen Mannschaften in die Vorbereitung eingestiegen und haben das Training wieder aufgenommen.

Und natürlich sind auch in diesem Jahr wieder eine Reihe von Testspielen ein fester Bestandteil dieser Vorbereitungsphase. In dieser Hinsicht ist Bezirksligist SC Berchum/Garenfeld ein Frühstarter. Denn während die heimische Konkurrenz erst am kommenden Wochenende mit dem Reigen der Vorbereitungsspiele beginnt, sind die Schützlinge von Trainer Fabian Kampmann schon an diesem Mittwoch (15. Januar) im Einsatz.

Und es geht gleich in die Vollen für den SC, der gegen einen klassenhöheren Gegner gefordert ist. Denn die Berchum/Garenfelder sind bei Rot-Weiß Ahlen zu Gast, der als Oberligist drei Klassen höher um Punkte spielt als Berchum/Garenfeld. Gespielt wird um 18.45 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Wersestadions an der August-Kirchner-Straße, 59229 Ahlen.

SC-Trainer Fabian Kampmann, der am Dienstag 35 Jahre jung wurde, freut sich auf das Kräftemessen mit dem vermutlich übermächtigen Gegner: „Für die Jungs ist es doch toll, gegen so einen Gegner spielen zu dürfen“, sagt Kampmann. Weil der Ahlener Coach Christian Britscho seit vielen Jahren ein richtig guter Trainerkollege Kampmanns ist, kam die Partie zustande.

Ansonsten war auch in Garenfeld die überraschende Trainer-Entwicklung beim Tabellenführer und Konkurrenten im Aufstiegsrennen, Rot-Weiß Lüdenscheid, ein Gesprächsthema. „Unfassbar“ findet Kampmann, wie mit seinem Lüdenscheider Trainerkollegen Martin Rost umgegangen worden sei. Nachdem die Lüdenscheider Vereinsführung mit dem erfolgreichen Coach nicht über die Saison hinaus weiterarbeiten wollte, hatte dieser am vergangenen Wochenende sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt.

Ob der SC Berchum/Garenfeld, der zur Winterpause drei Punkte hinter dem Spitzenreiter auf Rang zwei liegt, die Unruhe in Lüdenscheid zu seinen Gunsten nutzen kann? Kampmann hätte nichts dagegen, fokussiert sich aber lieber auf seine eigene Mannschaft, mit der er sich heute Abend möglichst gut aus der Affäre ziehen will. „Ein 1:0 würde mir schon reichen“, meint Trainer Kampmann mit einem Augenzwinkern.

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