Saisonauftakt: "Stillstand ist Rückschritt"

SCHWERTE Nach dem Wiederaufstieg des ETuS/DJK Schwerte im Jahr 2006 gehen die "Östlichen" nun in die dritte Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga. Glaubt man der Statistik, müsste es nun zu einem Rang in der Spitzengruppe reichen. Als Aufsteiger belegte man noch Rang acht, zuletzt Rang sechs.

von Von Uwe Wiemhoff

, 06.07.2008, 14:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Detlev Brockhaus, Trainer des ETuS/DJK Schwerte.

Detlev Brockhaus, Trainer des ETuS/DJK Schwerte.

Und vor allem in der Rückrunde der letzten Saison haben Brockhaus & Co etliche Punkte verschenkt. Als großes Damokles-Schwert schwebt in diesem Jahr die Abstiegsregelung über den Bezirksligisten. Noch weiß es keiner genau, aber bis zu fünf Vereine könnten in die Kreisliga absteigen. Damit will Trainer Detlev Brockhaus nichts zu tun haben.

"Wir müssen einen guten Start hinlegen und es so hinbekommen wie im letzten Jahr bis zur Winterpause. Was danach war, müssen wir einfach aus dem Gedächtnis streichen", verweist Brockhaus auf die verkorkste Rückrunde, in der die Mannschaft nur ganze vier Spiele gewinnen konnte. Brockhaus weiter: "Wir müssen eine gewisse Konstanz in die Truppe bringen. Stillstand ist Rückschritt für mich."

"Wir sind in der Breite besser aufgestellt"

Zum gestrigen Trainingsauftakt begrüßte der Trainer 24 Spieler, alle Neuzugänge waren dabei. Lediglich Musa Yildiz und Ergün Yildirim fehlten. "Mit Marc Braier und Dennis Frohn verlieren wir zwar zwei Leistungsträger, aber in diesem Jahr sind wir in der Breite besser aufgestellt", beschreibt Brockhaus den Kader. Vor allem Dennis Frohn wird im Angriff wohl eine Lücke hinterlassen. Der Torjäger traf in 21 Spielen 19. Mal ins Schwarze.

Brockhaus stellte vor allem heraus, dass es in diesem Jahr wohl "ein Hauen und Stechen" um die Plätze geben werde. Für alle Mannschaften werde es eine schwierige Saison sein.

Der erste Vorsitzende Hans Haberschuss gab bekannt, dass in Kürze noch ein Co-Trainer verpflichtet werde, da Brockhaus im Schichtbetrieb arbeite. Ansonsten hielt sich Haberschuss mit Prognosen für die neue Saison eher geschlossen. "Ich will hoffen, dass wir von Anfang an gut aus den Startlöchern kommen und von vorne rein gesichert sind."

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