Roosters im Spiel-Stress - Dienstag in Kassel

Eishockey

ISERLOHN Die Hatz für die Iserlohn Roosters geht weiter. Nur zwei Tage nach dem furiosen 5:4-Heimsieg gegen Mannheim müssen die Sauerländer schon wieder aufs Eis. Am Dienstag ab 19.30 Uhr spielen die Iserlohner bei den Kassel Huskies.

von Von Jan Treibel

, 04.01.2010, 16:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Roosters im Spiel-Stress - Dienstag in Kassel

E ishockey, DEL: Kassel Huskies - Iserlohn Roosters (Di. 19.30 Uhr)

Mannschaft und Fans stehen aber immer noch unter dem Eindruck des wichtigen Heimerfolgs gegen Mannheim. "Es war ein enges Spiel und ein großer Kampf. Am Ende hat unser Überzahlspiel den Ausschlag gegeben", äußerte sich Roosters-Trainer Uli Liebsch nach Spielschluss. Vier der fünf Iserlohner Tore fielen im Power-Play - eine bärenstarke Quote, die ihren Grund in einer simplen Umstellung hatte: Statt des kurzfristig mit einer Magen-Darm-Grippe erkrankten Verteidigers Jon Insana rückte Michael Wolf an die blaue Linie und markierte als "Blueliner" gleich das wichtige Tor zum zwischenzeitlichen 3:2.

Durch diesen Dreier haben sich die Roosters in der Tabelle als Zehnter einen kleinen Vorsprung von vier Punkten auf den ersten Nicht-Play-off-Platz erarbeitet. Trotzdem geht der Kampf weiter, wenn die Sauerländer heute beim Tabellenvorletzten antreten müssen. Eigentlich ist ein Sieg gegen die im Kampf um die Play-offs bereits abgeschlagenen Schlittenhunde Pflicht, allerdings werden die Nordhessen die Punkte vor heimischem Publikum sicherlich nicht ohne Gegenwehr abgeben.Wer steht im Tor - aus den Birken oder Stefaniszin?

Wer bei den Roosters im Tor stehen wird, ist indes noch unklar. Nachdem die Formkurve von Danny aus den Birken in den letzten Spielen etwas nach unten zeigte, überlegt Liebsch, ob er Ersatzmann Sebastian Stefaniszin, der mit einer Förderlizenz ausgestattet in der letzten Woche zweimal für Landshut in der zweiten Liga spielte, mal wieder eine Einsatzchance geben soll.

Lesen Sie jetzt