Ob das gut geht? Man darf seine Zweifel haben

Kommentar

Der Terminkalender ist vollgepackt, bis kurz vor Weihnachten sollen die Amateurfußballer spielen. Es könnte eng werden, diesen Plan einzuhalten, meint unser Autor.

Schwerte

, 28.07.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Corona spielt mit bei den Amateurfußballern. Auch deshalb könnte es problematisch werden, den Rahmenterminplan einzuhalten.

Corona spielt mit bei den Amateurfußballern. Auch deshalb könnte es problematisch werden, den Rahmenterminplan einzuhalten. © Bernd Paulitschke

Das Programm, das die westfälischen Fußballfunktionäre ihren Vereinen mit dem nun veröffentlichten Terminplan aufs Auge drücken, ist ambitioniert.

Der vollgepackte Kalender lässt kaum Zeit zum Durchatmen. Selbst vier Tage vor Weihnachten soll noch gespielt werden. Die Winterpause ist kürzer als sonst – einen allzu heftigen Wintereinbruch sollte es diesmal besser nicht geben.

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Und mal ganz abgesehen von den witterungsbedingten Abhängigkeiten: Corona ist nach wie vor ein Wegbegleiter der Amateurfußballer, daran wird sich so bald wohl auch nichts ändern.

Wie schnell das Virus einen Spielausfall herbeiführen kann, haben zwei heimische Vereine erst am vergangenen Wochenende erlebt. Die Wahrscheinlichkeit eines positiven Corona-Falls war äußerst gering und hat sich im Nachhinein auch erwartungsgemäß nicht bestätigt.

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Und trotzdem war es ganz sicher die richtige Entscheidung seitens des TuS Holzen-Sommerberg, die für Sonntag geplante Partie gegen die Holzpfosten abzusagen. Genauso richtig ist es, solch einen Sachverhalt offen zu kommunizieren, wie es die Holzener auch getan haben.

Es ist keine allzu gewagte Prognose: Dies wird nicht der letzte Corona-bedingte Spielausfall gewesen sein. Und dann könnte es ziemlich eng werden mit dem Einhalten des Terminplans.

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