Nichts geht mehr - Gedanken zum lahmgelegten Lokalsportgeschehen in Corona-Zeiten

dzKommentar

Das Schwerter Sportgeschehen liegt lahm. Das ist zwar nicht die wichtigste Nachricht in diesen Corona-Zeiten. Aber eine Ausnahmesituation ist es allemal, auch für den Autor dieser Zeilen.

Schwerte

, 15.03.2020, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Was wir alle in diesen Tagen erleben, hat eine kaum zu fassende und vielleicht schon als epochal zu bezeichnende Tragweite. Mit einer Wucht und Dynamik, die sich noch vor ein paar Wochen wohl kaum jemand vorstellen konnte, hat das Coronavirus Einzug in unser aller Alltag gehalten.

Spielbetrieb gestoppt, Trainingsbetrieb auch

Das gilt auch für das Sportgeschehen in unserer Stadt, das praktisch lahmliegt. Die Verbände der verschiedenen Sportarten haben in den vergangenen Tagen nach und nach den Spielbetrieb gestoppt, die Vereine stellen den Übungs- und Trainingsbetrieb ein – nichts geht mehr.

Und niemand kann seriös vorhersagen, wie lange es bei diesem Zustand bleibt, ob und in welchem Maße er sich noch verschärft und was da noch alles auf uns zukommt – da geht es den Sportlern nicht anders als allen Anderen in unserer Gesellschaft.

Es gibt keine Alternative

Ich bin kein Experte auf dem Gebiet der Virenforschung. Aber dass die Maßnahmen im Sinne einer Eindämmung und verlangsamten Ausbreitung des Coronavirus notwendig sind, daran kann es ja wohl keinen Zweifel geben – besagte Maßnahmen werden ganz sicher nicht nur so zum Spaß getroffen, es gibt keine Alternative.

Was auch klar ist: Kaum etwas ist in diesen Corona-geprägten Zeiten unwichtiger als Fußball, Handball, Volleyball, Basketball oder irgendeine andere Sportart, deren Spiel- und Trainingsbetrieb zurzeit ruht.

Und trotzdem haben wir uns fest vorgenommen, die lokale Sportberichterstattung an dieser Stelle nicht einzustellen – versprochen!

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt