Neuer Holzpfosten-Coach ist echter Futsal-Experte

Daniel Ramon Saballs

Ein Novum bei den Futsalern der Holzpfosten Schwerte: In die neue Saison gehen die „Pfosten“ mit einem auswärtigen Trainer. Daniel Ramon Saballs heißt der junge Mann, der die Nachfolge von Daniel Otto antritt.

SCHWERTE

, 10.05.2016, 17:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bei der Abschlusseinheit vor dem Viertelfinale in Hamburg schaute er schon mal bei seinem neuen Team vorbei: Daniel Ramon Saballs ist der neue Futsaltrainer.

Bei der Abschlusseinheit vor dem Viertelfinale in Hamburg schaute er schon mal bei seinem neuen Team vorbei: Daniel Ramon Saballs ist der neue Futsaltrainer.

Otto hörte am Ende der vergangenen Spielzeit als Teamchef auf, geht dem Verein aber nicht ganz verloren. Otto steht als dritter Torwart für Notfälle bereit.

„Von Daniel erhoffen wir uns einen großen Input. Er wird uns vor allem in individuell-taktischer Hinsicht noch einen deutlichen Schritt weiterbringen“, sagt Holzpfosten-Vorsitzender Nils Klems. Auch für Klems bedeutet die Verpflichtung des Mülheimers mit spanischen Eltern eine veränderte Rolle. „Ich kann mich jetzt ganz auf meine Rolle auf dem Feld konzentrieren. Das wird mir als Spieler und auch der Mannschaft gut tun“, meint Klems, der bisher den Großteil des Trainings geleitet hatte.

Saballs ist Futsal-Fachmann

Bei Ramon Saballs, der seit 2013 den PCF Mülheim trainiert hat, handelt es sich um einen ausgewiesenen Futsal-Fachmann. Der 26-Jährige betreibt den in der Szene angesehenen Internet-Blog „Mister Futsal“. Klems, der von den Holzpfosten-Fans selbst oft „Mister Futsal“ genannt wird, sagt über den neuen Coach: „Ich denke, dass es bundesweit kaum jemanden gibt, der sich so mit Futsal beschäftigt wie Daniel.“

Ramon Saballs selbst hat sich sehr über das Interesse des zweimaligen Vizemeisters gefreut. „Die Chance wollte ich mir nicht mehr entgehen lassen. Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass ich jetzt ein Teil von Holzpfosten Schwerte bin. Auch die Fans und die Strukturen im Verein waren ein Grund für meine Entscheidung“, erklärt der neue Coach, der seinen Mülheimer Keeper Daniel Weimar zudem als Torwarttrainer einbinden möchte.

Der neue Trainer war schon bei Lehrgängen der FIFA und UEFA

Ramon Saballs sieht bei seinem neuen Klub eine starke sportliche Grundlage: „Es funktioniert bei den Pfosten ja schon sehr gut. Jetzt wollen wir Kleinigkeiten verbessern.“ Anknüpfen möchte er auch an die Erfolge der letzten Jahre.

Seine Futsal-Affinität hat ihre Wurzeln – na klar – in Spanien. Als 13-Jähriger lernte er die Sportart im spanischen Heimatdorf seiner Oma kennen. Weil das Team zu klein und es draußen zu heiß war, gingen die Dorfbewohner mit ihm in die Halle und spielten Futsal. Seitdem ist Ramon Saballs infiziert vom Futsalvirus. Er beschäftigt sich mehrere Tage in der Woche damit, hat Kontakte zu spanischen Futsaltrainern und besuchte schon Lehrgänge der FIFA und UEFA. Zu seinem ersten offiziellen Training beim neuen Verein wird Ramon Saballs am 25. Mai in Schwerte erwartet. 

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