Nach 46:70: STS steigt in die Bezirksliga ab

Basketball-Landesliga

Der Abstieg aus der Landesliga ist für die STS-Basketballer nach dem 46:70 nicht mehr zu verhindern. Die Damen haben dagegen am letzten Spieltag noch Chancen auf den Ligaverbleib.

von Fabienne Aust

07.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Nach 46:70: STS steigt in die Bezirksliga ab

Enttäuschung bei Thomas Jung (li.) und Spielertrainer Manuel Boruch, hier im Spiel gegen Werne. Die Schwerter TS ist am Samstagabend abgestiegen. © Paulitschke

ASC 09 Dortmund - Schwerter TS 70:46 (18:19, 16:5, 15:20, 21:2)

Die Landesliga-Basketballer der Schwerter Turnerschaft haben am Samstagabend auch die letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt begraben müssen. Mit der 46:70-Niederlage beim ASC Dortmund steht der Abstieg der STS in die Bezirksliga schon vor dem letzten Spieltag fest.

„Verdient verloren – verdient abgestiegen!“ Das waren die Worte von Spielertrainer Manuel Boruch nach der Partie beim Tabellensechsten. Wieder einmal erwischte die STS einen sehr guten Start in die Partie, doch wie so häufig ging den Schwertern am Ende die Puste aus.

Im ersten Viertel führte die STS mit 13:7 (8.). Doch schon in der Endphase des ersten Abschnitts schlichen sich mehr und mehr Fehler ein, sodass der ASC bis auf einen Punkt herankam. Nach der Viertelpause verteidigten die Gastgeber noch intensiver und brachten die STS vollkommen aus dem Konzept. Ihr gelangen nur fünf Punkte im zweiten Viertel, sodass Aplerbeck zum Seitenwechsel mit 34:24 führte.

Im dritten Viertel keimte Hoffnung auf. Die Schwerter verkürzten Punkt für Punkt. Allerdings musste Jannis Kiesheyer schon in der 25. Minute mit fünf Fouls vom Feld. „Bei fünf Punkten Rückstand war eigentlich noch alles drin. Aber dann folgte das schlechteste Viertel der gesamten Saison“, berichtete Boruch. Magere zwei Punkte gelangen der STS im entscheidenden Viertel, in dem die STS mit 2:21 unterging.

„Offensiv war es desaströs: nur drei Dreier, eine schlechte Trefferquote und zu viele Ballverluste“, analysierte der Coach und fügte vielsagend hinzu: „Der Abstieg hat sich lange abgezeichnet und ist auch verdient. Die Trainingsbeteiligung und die Einstellung einiger Spieler hat in dieser Saison einfach nicht gepasst.

Schwerte: Serhat Özcan, Kersten Siebert, Jan Schreer, Tom Grossart (6), Mehdi Hoseini (14), Jannis Kiesheyer (8), Robert Martin, Niklas Tschorn, Telmo Caetano (5), Thomas Jung (13).

ASC 09 Dortmund 2 - Schwerter TS 55:53 (10:18, 13:17, 20:11, 12:7)

In einer umkämpften Partie verloren die Damen der Schwerter TS in letzter Minute mit 53:55 gegen den ASC Dortmund 2. Wie so oft war es das verflixte dritte Viertel, das dem Team das Genick brach. „Wir haben in der ersten Halbzeit eine super Leistung gezeigt. In der zweiten Hälfte haben wir uns leider zu sehr verunsichern lassen“, so Trainer Klaus Höhm.

Das erste Viertel lief für die STS nach Plan. Mit einem schnellen Passspiel konnte die Verteidigung des ASC immer wieder überspielt werden. Sowohl von der Freiwurflinie als auch von den Außenpositionen zeigte sich die STS treffsicher und erspielte sich einen Acht-Punkte-Vorsprung. Im zweiten Spielabschnitt wurde der Vorsprung weiter ausgebaut. Zwischenzeitlich lag die STS mit 17 Punkten vorne, doch der ASC verkürzte noch auf 23:35.

„Leider war es das absolut typische Spiel von uns. Nach der Pause konnten wir die Leistung aus der ersten Halbzeit nicht mehr abrufen“, so Höhm. Der ASC spielte nun mit einer Pressdeckung und setzte die STS damit immer mehr unter Druck. Viele Fehlpässe waren die Folge und auch die Treffer blieben aus. So schmolz der Vorsprung auf drei Punkte.

Im vierten Spielabschnitt nahmen die Schwerterinnen den Kampf aber an und verteidigten den Vorsprung lange. Erst beim 53:52 übernahm Aplerbeck erstmals die Führung. Lara Engbert versenkte einen Freiwurf zum Ausgleich. Doch der letzte Korb und damit der Siegtreffer gehörte dem ASC.

Im Abstiegskampf wurde die Entscheidung vertagt. Nordkirchen verlor ebenfalls und muss schon am Freitag zum letzten Saisonspiel antreten. Falls Nordkirchen verliert, bleibt der STS die Chance, mit einem Sieg gegen Kaiserau die Klasse zu retten.

Schwerte: Johanna Grünebaum (10), Kimberly Müller (2), Fabienne Aust (2), Sandra Teufer (1), Karen Toben (31), Inga Buschhaus (3), Inga Kauermann, Lara Engbert (4).

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