Motorrad-Trial: Ina Wilde stürzt und scheitert

SCHWERTE Es war ein weiterer Saisonhöhepunkt für Ina Wilde, doch leider stand der Europameisterschaftslauf im Motorrad-Trial am Lago Maggiore für die Wandhofenerin unter keinem guten Stern.

von Von Michael Dötsch

, 28.07.2008, 14:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ina Wilde schaffte am Lago Maggiore nicht den großen Sprung.

Ina Wilde schaffte am Lago Maggiore nicht den großen Sprung.

Auf einem achtbaren siebten Platz liegend, stürzte Wilde in der elften Sektion (insgesamt waren zwölf zu absolvieren) und konnte nicht mehr weiterfahren. Bis dahin war alles prima. Die Streckenabschnitte (Sektionen), deren Schwierigkeitsgrad bei der Besichtigung doch ziemlichen Respekt eingeflößt habe, seien vor dem Rennen noch etwas entschärft worden, berichtete Wilde und sprach von einer "Super-Veranstaltung".

Mit den Streckenverhältnissen kam Wilde dann auch richtig gut zurecht. Platz sieben, den sie zum Zeitpunkt ihres Missgeschicks einnahm, war ein über Erwarten positives Zwischenergebnis - der angepeilte Platz unter den ersten 15 schien so gut wie sicher.

Aber dann passierte es: Ina Wilde unterlief ein Fahrfehler und sie stürzte so unglücklich auf einen Baumstumpf, dass das Rennen gelaufen war - und der Trip zum Lago Maggiore auch. Denn eigentlich wollten Wildes nach dem EM-Lauf noch ein paar Tage in Italien dranhängen. Gestern aber waren sie bereits wieder auf dem Weg nach Hause. Eine genauere Untersuchung wird nun Aufschluss darüber bringen, ob es sich "nur" um eine schwere Prellung handelt oder ob vielleicht sogar eine Rippe gebrochen ist.

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