Mögliche Terminkollision? Für den VfB Westhofen ist das kein Problem

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Die Hallenfußball-Stadtmeisterschaften werfen ihre Schatten voraus – in Dortmund genauso wie in Schwerte. Hier wie dort im Teilnehmerfeld: der VfB Westhofen.

Westhofen

, 04.12.2019, 16:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ganz parallel liegen die beiden Titelkämpfe zwar nicht, doch eine Terminkollision für die Westhofener ist auch nicht ausgeschlossen. Dazu müssten sie die Vorrunde in Dortmund, wo sie am 27. Dezember ins Geschehen eingreifen, überstehen. Dann nämlich wären sie für die Dortmunder Zwischenrunde qualifiziert, die für den 3. und 4. Januar terminiert ist. Und an jenem Samstag, 4. Januar, beginnt die Schwerter Stadtmeisterschaft.

Präsident bleibt gelassen: „Kader ist groß genug“

Doch Westhofens Präsident Jürgen Rump bleibt gelassen. „Selbst wenn es zu einer Überschneidung kommen sollte: Unser Kader ist groß genug. Wir würden problemlos zwei starke Mannschaften stellen können“, sagt Rump.

Streng genommen aber würde eine VfB-Teilnahme gegen eine Dortmunder Vereinbarung verstoßen. Danach soll man in der Nachbarstadt nur spielen dürfen, wenn man sich nicht zu einer parallel stattfindenden anderen Stadtmeisterschaft angemeldet hat. Aus diesem Grund waren die Westhofener im Vorjahr in Dortmund nicht dabei und spielten nur in Schwerte.

„Würden Westhofen auf keinen Fall ausschließen“

Diesmal aber scheint die Konstellation für Jürgen Grondziewski, Vorsitzender des Fußballkreises Dortmund, kein größeres Problem zu sein: „Es wäre nicht so gut, wenn die Spieltage kollidieren. Aber wir würden Westhofen auf keinen Fall ausschließen, denn jetzt ist ja schon alles so weit vorbereitet“, sagt Grondziewski. Zudem hätten ihm die VfB-Verantwortlichen auf der 100-Jahr-Feier des Vereins gesagt, dass die Dortmunder Stadtmeisterschaften Priorität hätten.

Mit dem TuS Holzen-Sommerberg gibt es noch einen anderen Verein aus dem Bereich des Stadtsportverbands Schwerte, der in Dortmund am Ball ist. Für die Holzener sei es aber nach Aussage des Abteilungsvorsitzenden Andreas Bartels keine Überlegung gewesen, auch in Schwerte teilzunehmen. Dazu habe man sich beim TuS mittlerweile zu sehr nach Dortmund orientiert, so Bartels.

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