Kein Gejammer nach der Staffeleinteilung - warum auch?

dzKommentar

Die vier verbliebenen Bezirksligisten aus dem heimischen Raum spielen in der nächsten Saison nicht mehr gemeinsam in einer Staffel. Das ist aber nicht schlimm, findet unser Autor.

Schwerte

, 20.07.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) sind sie immer für eine Überraschung gut.

Mit dem Auseinanderreißen der vier verbliebenen Bezirksligisten aus dem Bereich des Schwerter Stadtsportverbands haben die Verbandsfunktionäre jedenfalls bei dem einen oder anderen Vereinsvertreter erstaunte Reaktionen hervorgerufen.

Nur der SC Hennen bleibt in der Staffel 6

Gejammer über die Staffeleinteilung war aus den Lagern der Schwerter Vereine jedoch nicht zu vernehmen – warum auch?

Okay, von den 20 Bezirksliga-Lokalduellen der Vorsaison, als fünf heimische Mannschaften gemeinsam in einer Bezirksliga-Staffel zu Hause waren, bleiben nur noch sechs übrig, weil der SC Berchum/Garenfeld aufgestiegen ist und nur der SC Hennen in der angestammten Umgebung der Staffel 6 bleiben darf.

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Die echten Derbys bleiben erhalten

Drei andere Vereine sind dagegen umgruppiert worden. Mit dem ETuS/DJK Schwerte, dem VfL Schwerte und dem Geisecker SV sind das allerdings genau die drei Vereine, deren direkte Aufeinandertreffen schon immer die meiste Brisanz beinhaltet.

Die „echten“ Derbys bleiben dem Schwerter Fußballfreund also erhalten – gut so!

Sölde und Körne statt Gevelsberg und Schwelm

Das Trio bekommt es nun mit Gegnern zu tun, die es nicht aus den Vorjahren kennt. Ist das ein Problem? Eher das Gegenteil ist der Fall.

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Gegen Dortmunder Klubs wie Sölde, Körne und Aplerbeck zu spielen oder sich mit Unnaer Vereinen wie Königsborn, Mühlhausen oder Holzwickede zu messen, ist gewiss nicht unattraktiver als die x-te Auflage gegen Gevelsberg oder Schwelm.

Mit anderen Worten: Die doch etwas eingefahrenen Gleise der vergangenen Jahre zu verlassen, kann dem Bezirksliga-Fußball unserer Stadt eigentlich nur gut tun.

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