HSG-Zweite nur 32:32 im Kellerduell gegen Olpe

Handball-Bezirksliga

SCHWERTE Hochklassig war´s keineswegs, aber spannend bis zur letzten Sekunde: Im Bezirksliga-Kellerduell musste sich die „Zweite“ der HSG gegen das Schlusslicht TV Olpe mit einem 32:32-Unentschieden begnügen. Allerdings müssen die Schwerter mit diesem Punkt sogar zufrieden sein.

von Von Michael Dötsch

, 17.01.2010, 18:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
HSG-Zweite nur 32:32 im Kellerduell gegen Olpe

Handball-Bezirksliga, Herren: HSG Schwerte-Westhofen II - TV Olpe 32:32Denn lange lag die HSG-Zweite hinten – zeitweise mit fünf Toren Unterschied. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, die mit dem Begriff „Abstiegskampf pur“ treffend umschrieben ist. Flüssige Kombinationen gab´s kaum einmal zu sehen, stattdessen eine lange Mängelliste auf Schwerter Seite, auch was das Abwehrverhalten angeht.Ex-Schwerter Benni Hell der beste Spieler auf dem Parkett Diese Schwächen machte sich vor allem ein Ex-Schwerter zu Nutze: Benni Hell, der in der vorigen Saison ein halbjähriges Intermezzo im Verbandsliga-Team der HSG gab, war Dreh- und Angelpunkt der Olper und eindeutig der beste Spieler auf dem Parkett. Bis zum 7:7 blieb die Partie ausgeglichen, dann zog Olpe über 11:7 bis zur 17:12-Halbzeitführung davon. Doch nach Wiederanpfiff schienen die Gastgeber langsam ins Rollen zu kommen. Schon nach zehn Minuten glich Sczimarowski zum 21:21 aus. Doch als dieser dann in der 48. Minute beim 24:27 die rote Karte wegen der dritten Zeitstrafe sah und nur vier Schwerter gegen sechs Olper auf dem Feld standen, sah es nicht gut aus.Claus Imkamp behielt die Nerven - und besorgt das 32:32 Doch Olpe agierte in Überzahl alles andere als clever (Gleiches gilt übrigens auch für die HSG), so dass die Schwerter zum 31:30 durch Dennis Kleppe sogar wieder in Führung gingen. Die Gäste glichen aber wieder aus und nutzten den nächsten unbedrängten Schwerter Fehlpass zum Tempogegenstoß, den Bromberg nur siebenmeterreif unterbinden konnte – 32:31 für Olpe 35 Sekunden vor Schluss. Doch im letzten Angriff tankte sich Tobias Naumann durch und holte ebenfalls einen Siebenmeter heraus. Claus Imkamp behielt die Nerven und verwandelte zehn Sekunden vor Schluss auch seinen fünften Strafwurf zum 32:32-Endstand.

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