Holzpfosten Daniel Otto: „Bricht nichts auseinander“

Futsal: Nach dem Viertelfinale

Eine Niederlage - und plötzlich ist eine erfolgreiche Saison abrupt beendet. So erging es den Holzpfosten-Futsalern am Samstagabend in Hamburg. Das 0:3 im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft war das letzte Spiel für Daniel Otto als Teamchef. Wir haben dem 31-Jährigen ein paar Stichworte gegeben, um ihm ein paar Gedanken zu entlocken.

SCHWERTE

, 22.03.2016, 06:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Daniel Otto machte in Hamburg sein letztes Spiel als Teamchef der Holzpfosten-Futsaler. Um die Zukunft des Teams macht sich Otto keine Sorgen.Paulitschke

Daniel Otto machte in Hamburg sein letztes Spiel als Teamchef der Holzpfosten-Futsaler. Um die Zukunft des Teams macht sich Otto keine Sorgen.Paulitschke

Daniel Otto über...

...das Wochenende in Hamburg: "In sportlicher Hinsicht war es schade, dass wir nicht abrufen konnten, was uns in dieser Saison stark gemacht hat. Aber es war trotzdem geil. Es war eines dieser coolen Holzpfosten-Wochenenden mit der Mannschaft und den ganzen Leuten, die uns begleiten. Daran werden wir uns auch in 20 Jahren noch erinnern, wenn wir alle älter geworden sind und uns in einer Kneipe wieder treffen.

...die Niederlage in der Nachbetrachtung: "Natürlich hat es auch immer mit dem Gegner zu tun, Hamburg war schon richtig stark. Aber es lag auch an unserer Tagesform. Wir haben nicht so viel Power wie sonst auf den Platz bringen können. Das lag natürlich auch am frühen 0:1 und 0:2. Und in der zweiten Halbzeit wollte der Ball einfach nicht rein."

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...die Perspektive der Holzpfosten für die nächste Saison: "Es wird auf gar keinen Fall so sein, dass wir sagen: Wir sind jetzt ausgeschieden, das war´s, wir spielen jetzt kein Futsal mehr. Nein, es wird nichts auseinanderbrechen. Das, was wir als Futsal-Mannschaft der Holzpfosten erleben, macht süchtig. Ich gehe stark davon aus, dass wir auch nächste Saison wieder gute Chancen haben, um das Viertelfinale mitzuspielen. Die Basis dazu haben wir in den vergangenen Jahren geschaffen. Die aktuelle Mannschaft bleibt zusammen. Zudem haben wir drei, vier junge Leute dahinter, die schon einen Riesenschritt gemacht haben und die sich weiter entwickeln werden.

...ein Leben ohne Futsal: "Nein, es wird nicht ohne Futsal gehen - ich kann nicht ohne die Truppe. Der Mittwoch wird mein Trainingstag bleiben, aber eben nicht mehr als Teamchef. Was zu Gunsten der Familie wegfallen wird, sind die Fahrten am Wochenende. Aber ganz sicher werde ich bei den Heimspielen als Zuschauer dabei sein.

Die Teilnehmer im Futsal-Halbfinale
Neben Holzpfosten-Bezwinger Hamburg Panthers haben sich folgende drei Mannschaften fürs Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert: TSV Weilimdorf (7:2 gegen den FC St. Pauli), FC Liria Berlin (7:3 gegen TuS Kirchberg) und MCH Futsal Club Sennestadt (5:4 gegen VfL Hohenstein-Ernstthal).

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