Holzpfosten basteln fleißig am Kader: Drei jungen Burschen bringen frisches Blut ins Team

Futsal

Der Kader für die Regionalliga-Saison gewinnt immer mehr an Konturen. Nun kommen drei junge Spieler hinzu, für die der Verein aber alles andere als Neuland ist.

Schwerte

, 15.07.2019, 18:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Holzpfosten basteln fleißig am Kader: Drei jungen Burschen bringen frisches Blut ins Team

Ashgar Husseini hat schon als Jugendlicher in seinem Heimatland Iran den Futsalsport betrieben. © Holzpfosten Schwerte

Die Verantwortlichen von Holzpfosten Schwerte 05 basteln weiterhin eifrig an der Zusammenstellung des Regionalliga-Kaders für die Futsal-Saison 2019/20.

Drei junge Holzpfosten-Akteure sind nun neu im Kader der ersten Mannschaft: Ashgar Husseini und Ali Ahmadi (beide 20) spielten in der vergangenen Saison im U23-Team, bringen aber schon reichlich Futsal-Erfahrung mit. Und mit dem 18-jährigen Nicolas Patzner kommt ein Spieler hinzu, der über die Kooperation mit der Gesamtschule Schwerte kommt.

„Mit Holzpfosten in der Bundesliga spielen“

Ashgar Husseini spielte bereits in seiner Jugend im Iran Futsal und blickt auf fünf Jahre Erfahrung zurück. „Ich möchte gut spielen, damit der Trainer auf mich vertrauen kann“, sagt er, „und dann möchte ich mit Holzpfosten in der Bundesliga spielen.“

Ali Ahmadi sagt: „Ich spiele Futsal, seit ich ein kleiner Junge bin. Als ich nach Deutschland kam, dachte ich zuerst, dass es hier keine Futsalmannschaften gibt und habe mit Fußball angefangen.“ Über die Futsalabteilung des VfR Sölde wechselte er dann 2018 in die Schwerter U23, in der er auch Kapitän war. Sporadisch war Ahmadi schon vergangene Saison schon in der „Ersten“ dabei und hat auch schon drei Regionalliga-Tore auf seinem Konto.

Gänsehaut beim Gedanken an die Finalspiele

Auch Nicolas Patzner ist alles andere als neu im Verein. „Ich habe seit vielen Jahren schon Holzpfosten-Spiele gesehen, war bei beiden Finaleinzügen dabei. Wenn ich daran denke, kriege ich heute noch Gänsehaut“, sagt Patzner. Seit dem vergangenen Winter trainiert er bei Holzpfosten mit, war allerdings vor seinem 18. Geburtstag noch nicht spielberechtigt. Obwohl Patzner als Innenverteidiger auf dem Feld und mit 1,90 Meter nicht der geborene Hallenspieler ist, hätten ihm Stadtmeisterschaften schon immer viel Spaß gemacht – „und ich habe immer an meiner Technik gearbeitet.“

Folgerichtig spielt Patzner, der seine Fußballausbildung bei der SG Eintracht Ergste, dem FC Iserlohn und dem FC Brünninghausen hatte, jetzt dauerhaft auf Parkett spielt und freut sich darauf, die Regionalliga-Spiele in der Alfred-Berg-Halle nicht mehr nur von den Rängen zu erleben.

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