Gute Laune im Kreispokal - VfL ist "reif für die Couch"

SCHWERTE Der erste Eindruck bleibt haften - und der ersten Eindruck war ein guter. Trainer "Kiki" Kneuper war mit dem Auftritt seines VfL Schwerte in der dritten Runde des Dortmunder Kreispokals durchaus zufrieden.

von Von Bastian Bergmann

, 14.07.2008, 13:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hatten nach dem Sieg in Mengede beide gut lachen: VfL-Keeper Daniel Limberg (li.) und Stürmer David Flamme, der zum zwischenzeitlichen 3:3 traf.

Hatten nach dem Sieg in Mengede beide gut lachen: VfL-Keeper Daniel Limberg (li.) und Stürmer David Flamme, der zum zwischenzeitlichen 3:3 traf.

Mit 4:3 nach Verlängerung setzten sich die Blau-Weißen bei Mengede 08/20 durch. Obwohl Kneuper den Pokal nicht gerade gern hat, konnte er dem gesamten Wochenende eigentlich nur Positives abgewinnen. "Die Mannschaft hat ein strammes Wochenende hinter sich. Das hat mir alles gut gefallen", urteilte der Trainer zufrieden.

Doch: "Ich kann dem Wettbewerb einfach nichts abgewinnen. Aber als wir das 3:3 gemacht haben, bin ich auch heiß geworden", verrät Kneuper. Flammes Ausgleichstreffer in der 85. Minute gegen laut Kneuper "einen guten Gegner" ebnete letztlich den Weg zum Sieg nach 120 Minuten.

"Reif für die Couch"

Gerade die Art und Weise eines solchen Auftritts zu einem sehr frühen Zeitpunkt in der Saison machen Mut für weitere Aufgaben. "Die Jungs waren fast alle reif für die Couch", lachte Kneuper. "Wir haben eine tolle Moral gezeigt. Das müssen wir mit in die Meisterschaft rüber nehmen", forderte er. "Wenn du solche Spiele mit vielen neuen Spielern gewinnst, ist das eine tolle Sache", hatte Kneuper wirklich nichts zu meckern.

Und welche Spieler haben ihre Chance am besten genutzt? Dafür sei es laut Kneuper noch viel zu früh, um definitiv zu urteilen. Aber: "Kilabaz und Radonjic haben nach ihrer Einwechslung für frischen Wind gesorgt und gezeigt, dass sie zurecht in unserem Kader stehen. Aber wir wollen den Tag nicht vor dem Abend loben", mahnt Kneuper verfrühter Euphorie. Auch die Routiniers wie Gösecke oder Will haben gezeigt, was sie drauf haben. "Der erste Eindruck war sehr positiv", resümiert Kneuper. Hoffentlich bleibt dieser auch noch möglichst lange haften.

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