Gemischte Gefühle bei den Schwerter Bezirksligisten

Fußball-Bezirksliga

Der Optimist wird sagen: „Kein Schwerter Team hat verloren.“ So richtig zufrieden sind aber längst nicht alle Schwerter Bezirksliga-Trainer mit dem Verlauf des 19. Spieltags.

SCHWERTE

von Michael Dötsch, Markus Paszehr

, 17.02.2014, 19:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Trainer André Haberschuss tut sich schwer mit einer Einschätzung des Rückrundenstarts. Mit dem 1:1 im Nachholspiel beim TuS Ennepetal  2 und dem 2:2 gegen Hagen 11 am Sonntag weist die Bilanz der „Östlichen“ zwei Unentschieden auf – ein zwiespältiger Fall. Haberschuss sagt: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf zum Willen oder zur Leistungsbereitschaft machen.“ Trotzdem sind es eher vier verlorene Punkte, als zwei gewonnene Punkte. Gegen die Hagen waren die Schwerter die überlegene Mannschaft – mal wieder. Und mal wieder scheiterten sie an der eigenen Chancenverwertung. Doch Haberschuss outet sich als Optimist: „Das Positive aus dem Spiel ist, dass wir aus dem Spiel wenig Chancen zulassen.“

Coach Frank Henes hatte vor dem Spiel gegen den FC Wetter einige Bauchschmerzen. „Ein mulmiges Gefühl vor dem Anpfiff war da“, gesteht Henes. Das Problem war der Ausfall eines Trios in seiner Viererkette. Lediglich Vladimir Kunz stand von der standesgemäßen Abwehrreihe auf dem Platz. So berief Henes Holger Stichernath aus der Reserve in die Startelf der Bezirksliga-Mannschaft. „Er hat einen sehr guten Job gemacht“, lobt der Trainer seinen Schützling. Bei nur einem Gegentor gegen den Aufstiegs-Mitfavoriten Wetter sei aber der ganzen Mannschaft ein Lob auszusprechen. Und weil Marcel Katrakazos beim Elfmeter eine gute Viertelstunde vor Schluss die Nerven behielt, war der nicht unbedingt einzukalkulierende Punktgewinn perfekt.

Wenn die Mannschaft den eigenen Trainer beeindruckt, dann hat sie wohl alles richtig gemacht. Das musste auch Gregor Podeschwa nach dem 8:0-Kantersieg der „Kleeblätter“ beim VTS Iserlohn einsehen: „Ich war beeindruckt von der Leistung. Endlich haben wir auch bis zum Ende voll durchgezogen.“ Zugegeben: Der abstiegsbedrohte VTS Iserlohn ist bestimmt kein Spitzenteam der Liga. Doch ein unangenehmer Gegner ist er allemal. Einzig die Verletzung von Knufmann trübt das positive Bild des Spieltages. Der Sprung von Platz fünf auf zwei musste mit seiner Fußverletzung teuer bezahlt werden – gute Besserung! mid/map

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