Der Ruhr-Cup feiert einen neuen Teilnehmerrekord

Rettungsschwimmen

Über 300 Sportler aus ganz Nordrhein-Westfalen gehen beim alljährlichen Ruhr-Cup im Stadtbad auf Medaillenjagd. Sportler sammeln wichtige Erkenntnisse vor den Bezirksmeisterschaften.

von Fabienne Aust

Schwerte

, 29.01.2020, 17:52 Uhr / Lesedauer: 3 min
Der Ruhr-Cup feiert einen neuen Teilnehmerrekord

Das Stadtbad war rappelvoll beim Ruhr-Cup der Rettungssportler. Über 300 Teilnehmer wollten dabei sein. © Foto: Manuela Schwerte

Rettungssportler aus ganz NRW trafen sich am vergangenen Wochenende im Schwerter Stadtbad, um beim alljährlichen Ruhr-Cup auf Medaillenjagd zu gehen. Nach einem langen Wettkampftag blickte man in zufriedene Gesichter – bei den Sportlern und den Organisatoren.

„Wir wollen der Jugend mit diesem Wettkampf die Möglichkeit geben, neue Disziplinen auszuprobieren und vor den Bezirksmeisterschaften noch Trainingsbedarfe auszumachen“, erzählt Anke Fabri, die zum einen das Wettkampfteam der DLRG Schwerte betreute und zum anderen den Ruhr-Cup organisatorisch leitete.

Über 300 Sportler wollten diese Gelegenheit nutzen und stellten einen neuen Teilnehmerrekord auf. „Leider mussten wir sogar einigen Schwimmern absagen. Das hätte sonst den zeitlichen Rahmen gesprengt“, meinte Fabri.

In jeder Altersklasse gingen drei Disziplinen in die Gesamtwertung ein. Aufgrund einer Änderung des Regelwerks können in diesem Jahr schon die Sportler der AK15/16 dabei aus sechs Disziplinen wählen. „Damit die Schwimmer alle Disziplinen testen konnten, durften sie, anders als auf den Bezirksmeisterschaften, alle sechs Disziplinen schwimmen. Die drei besten Strecken wurden dann gewertet“, so Fabri.

Beide Sieger aus Schwerte

In sportlicher Hinsicht zeigten sich die Schwerter Schwimmer von ihrer besten Seite. In der offenen Altersklasse kamen beide Sieger aus Schwerte. In der weiblichen Altersklasse gewann Luisa Achtzehn (DLRG Westhofen-Garenfeld), während bei den Männern Jonas von Werne die gesamte Konkurrenz hinter sich ließ. Sein Teamkollege Jannik Böwing stand mit ihm auf dem Podest und wurde Zweiter. Lilly Scheib erreichte den fünften Platz, Niklas Pollak wurde Zehnter und Tobias Sauer Zwölfter.

In der AK17/18 waren drei Sportlerinnen der DLRG Schwerte am Start. Einen Top10-Platz erreichte Fabienne Riediger, die in ihren Lieblingsdisziplinen 100m Lifesaver und 200m Super-Lifesaver punkten konnte. Karolin Wuttkowski landete auf Rang 18, direkt gefolgt von ihrer Teamkollegin Hannah Stoyke. Danny Szczepanski wurde in der männlichen Konkurrenz Fünfter.

In der AK15/16 waren drei Schwerterinnen am Start, die die neuen Disziplinen testen konnten. Am besten schnitt Marah Krämer ab. Sie überzeugte über 100m Lifesaver und 50m Retten und wurde in der Endabrechnung Fünfte. Pia Kordt zeigte in den Flossendisziplinen sehr gute Leistungen und wurde Zehnte. Lene Kohl holte ihre meisten Punkte in der schwierigen Disziplin 200m Super-Lifesaver und kam in der Gesamtwertung auf Rang 20. In der männlichen Konkurrenz vertrat Jan Kersten die Schwerter Farben und kam durch eine gute Leistung über 50m Retten auf Platz 19.

Finja Thoms sorgte für den einen Podestplatz der DLRG Westhofen-Garenfeld. Zum ersten Mal musste sie zwei Disziplinen mit Puppe schwimmen. Sie überzeugte auf ganzer Linie und wurde Dritte. Ihre Teamkolleginnen konnten ebenfalls mit ihren Leistungen zufrieden sein: Emily Weber schaffte den Sprung in die Top10 und Josefine Kneer kam auf Rang 17.

Freud und Leid nah beieinander

Bei den Schwimmerinnen der DLRG Schwerte lagen Freud und Leid nah beieinander. Während Anna Reinke in allen drei Disziplinen punkten konnte und auf Rang 15 kam und Laura Köchendorfer mit einer guten Leistung über 50m Puppe Platz 20 belegte, musste Amelie Nagel eine Disqualifikation hinnehmen und rutschte im Dreikampf auf Platz 31.

Knapp am Podest vorbei schwamm Eric Mallkowsky von der DLRG Westhofen-Garenfeld. Auch für ihn war es das erste Jahr in der AK13/14, sodass er mit Platz vier sehr zufrieden sein konnte. Teamkollege Maximilian Uhlenbrock kam auf Rang 15.

Carina Linger und Emily Podeschwa gingen in der AK11/12 an den Start. Linger erreichte bei ihrem ersten Wettkampf einen 29. Platz, ihre Teamkollegin Podeschwa überzeugte über die 50m Hindernis und kam auf Rang 37. Die männlichen Teamkollegen landeten alle drei unter den Top15 – die beste Platzierung erreichte Daniel Rubinkowsky auf Rang 10. Klemens Krasch wurde Zwölfter und Enes Poyraz lag nach drei Disziplinen auf Platz 15.

Marina Nass gewinnt Wertung der Senioren

Marina Nass, Sandra Bonner und Anke Fabri gingen an den Start, um für die Deutschen Seniorenmeisterschaften im April zugelassen zu werden. Nass gewann die Wertung der Senioren und auch Anke Fabri konnte sich über die Bronzemedaille freuen. Sandra Bonner kam auf Rang vier.

Insgesamt zeigte sich Anke Fabri mit den sportlichen Leistungen und dem Ablauf zufrieden. „Es war ein sehr langer Tag. Vielen Dank an die Helfer – besonders an die Taucher, die über 40 Mal die Puppe hinlegen mussten. Alles hat sehr gut geklappt“, resümierte Fabri.

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