Drittes Spiel, dritter Sieg für die Schwerter TS

Basketball-Landesliga

Drittes Spiel, dritter Sieg - die Schwerter Turnerschaft ist nach dem 66:51-Erfolg über den LTV Lippstadt mit der maximalen Punkteausbeute ins Jahr 2012 gestartet und darf das Thema Abstiegskampf wohl zu den Akten legen. Überzeugend spielten die STS-Korbjäger aber nur in Hälfte eins.

SCHWERTE

von Von Sebastian Reith

, 29.01.2012, 17:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für Routinier Mark Vater und die Schwerter TS hätte der Auftakt ins Basketballjahr 2012 nicht besser laufen können. Drei Siege aus drei Spielen stehen für die neue Stärke der STS.

Für Routinier Mark Vater und die Schwerter TS hätte der Auftakt ins Basketballjahr 2012 nicht besser laufen können. Drei Siege aus drei Spielen stehen für die neue Stärke der STS.

 

 Tobias Priggemeier legte mit einem "Dreier" furios los und Henrik Schwalenberg, der diesmal in der Startformation ran durfte, der starke Marc Pütter und wieder Priggemeier stellten schnell eine 7:2-Führung her. Bis zum 20:15 blieb es bei diesen fünf Punkten Abstand, ehe es im zweiten Viertel für die STS wie am Schnürchen lief. Rüdiger Wolf, Niklas Tschorn und Priggemeier erhöhten auf 29:17 - die erste beruhigende Führung. Von einem Nachlassen war auch danach keine Spur. Vater und Jung zeigten sich ebenso sicher von der Freiwurflinie wie Wolf aus der Distanz. Als er seinen zweiten "Dreier" versenkte, führte die STS mit 20 Punkten Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die STS dann aber ein ganz anderes Gesicht. Lippstadt überraschte Schwerte mit einer Ganzfeldpresse und ließ den Schützlingen von Trainer Klaus Tschorn keine Zeit zum Luftholen. Mit dieser Taktik kam die STS überhaupt nicht klar und produzierte Fehlpässe am Fließband. Lippstadt nutzte die Lässigkeit der Schwerter eiskalt aus und kam schnell auf acht Punkte heran. Am Ende des Viertels hielt die STS den Schaden aber noch in Grenzen und ging mit 13 Punkten Vorsprung ins Schlussviertel. Dieses begann wieder mit einem wichtigen Priggemeier- "Dreier." Schwerte hielt den Ball jetzt lange in den eigenen Reihen und gewann so wertvolle Sekunden. "Wir haben nicht den schönsten Basketball gespielt, aber einen cleveren", analysierte Tschorn zufrieden.

Vorne waren die Schwerter aber weitgehend glücklos, besonders von außen. 23 Punkte in der zweiten Hälfte sprechen eine deutliche Sprache. Doch Lippstadt machte es mit 25 Punkten kaum besser. So reichte schließlich eine mäßige Leistung zum dritten Sieg in Folge. 

Mark Vater (16), Tobias Priggemeier (15), Marc Pütter (3), Rüdiger Wolf (11), Maximilian Engel, Nicolas Jung (15), Niklas Tschorn (2), Henrik Schwalenberg (1), Rainer Babilon, Benno Kleinert (3). 

 

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