DLRG-Schwimmer ziehen Gold aus dem Wasser

SCHWERTE Die DLRG-Rettungssportler stehen in den Startlöchern für die Rescue 2008 - "Lifesaving World Championships". Bei den Weltmeisterschaften der Rettungsschwimmer in Warnemünde sind auch Schwerter am Start - und die haben schon die ersten Medaillen abgefischt.

23.07.2008, 17:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die heimischen Rettungssportler: Patrick Müller, Marius Kreuzer, Anil Sezen, Michael Werth, Christian Jarosch, Atilla Sezen (hinten v.li.) sowie Anke Fabri, Susi Kornek, Marlena Materla, Joana Piron, Vanessa Kik, Jessica Klimek, Maximiliane Flacke und Sonja (vorne v.li.).

Die heimischen Rettungssportler: Patrick Müller, Marius Kreuzer, Anil Sezen, Michael Werth, Christian Jarosch, Atilla Sezen (hinten v.li.) sowie Anke Fabri, Susi Kornek, Marlena Materla, Joana Piron, Vanessa Kik, Jessica Klimek, Maximiliane Flacke und Sonja (vorne v.li.).

Seit 20. Juli laufen noch bis zum 2. August in Warnemünde und Berlin die Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen. Am Montag (21. Juli) begannen die "Masters-Wettkämpfe" der Rescue 2008 in der er 40 000m² großen Strand-Arena in Warnemünde mit Anke Fabri, Sandra Bonner und Michael Meik, die für die DLRG Gelsenkirchen starten. Hier ist die Elite unter sich, erwartet werden 2500 Sportler aus 36 Ländern der Erde. Teilnehmen können nur Sportler, die die geforderten Qualifikationszeiten erfüllen. Insgesamt 618 Seniorensportler der Rettungsschwimmer sind im Einsatz.

Die Schwerter Schwimmer waren richtig gut dabei. Die Rettungsschwimmer holten gleich drei Goldmedaillen in Staffelwettbewerben. In der Strandsprintstaffel über jeweils 90 Meter, in der Oceanwoman-Staffel und der Rettungsbrett-Staffel gewannen die Schwimmerinnen jeweils den ersten Platz. Im Einzelwettkampf holte Fabri in der Königsdisziplin, dem Rettungstriathlon mit Schwimmen und Laufen die Silbermedaille und im Rettungsski-Rennen Platz vier. "Knapp daneben ist auch vorbei", ärgerte sich Fabri nach dem Lauf, freute sich aber mehr über den Gewinn der Silbermedaille im Rettungstriathlon. Michael Meik verzichtete in Warnemünde komplett und spart somit Kräfte für die Hallenmeisterschaften.Freitag starten Pool-Disziplinen

Nach einem wettkampffreien Tag geht es am Freitag (25. Juli) mit den Pool-Disziplinen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europapark (SSE) in Berlin weiter. Am kommenden Sonntag starten dann auch die Mannschaften in Warnemünde und ziehen wie auch die Einzelteilnehmer später nach Berlin um. Von jedem Verein weltweit darf nur ein Team teilnehmen, das aus sechs Herren und sechs Damen besteht.

Gewertet wird nach einem speziellen System. Es werden alle Wettkämpfe aus Pool und Surf miteinander verglichen. Dies bedeutet, dass Vor- und Zwischenläufe stattfinden, von denen die besten 16 Schwimmer das Finale unter sich ausmachen. Demnach bekommen nur die besten 16 Rettungssportler Punkte für die Gesamtwertung.

Das Herrenteam besteht aus Atilla Sezen, Anil Sezen, Michael Werth, Patrick Müller, Christian Jarosch und Marius Kreuzer. Die Damen gehen mit Marlena Materla, Jessica Klimek, Vanessa Kik, Maximiliane Flacke, Jennifer Krause, Joana Piron an den Start. Trainerin Anke Fabri legt hier große Hoffnungen auf die Puppenstaffel und Gurtretterstaffel. Auch Susi Kornek und Sonja Fabri sind mit dabei.

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