Die Begeisterung eines Schwerter Basketballtrainers: „Das ist echt der Wahnsinn!“

Basketball

Mit dem 96:86-Pokaltriumph gegen die zwei Klassen höher spielenden Iserlohn Kangeroos haben die Korbjäger der Schwerter Turnerschaft für eine faustdicke Überraschung gesorgt.

von Fabienne Aust

Schwerte

, 13.10.2019, 14:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Begeisterung eines Schwerter Basketballtrainers: „Das ist echt der Wahnsinn!“

Thomas Jung (am Ball) gelang mit der Schwerter TS die Pokal-Überraschung gegen die klassenhöheren Iserlohner. Die STS gewann mit 96:86. © Bernd Paulitschke

Die Schwerter zogen als Landesligist gegen die zwei Klassen höher spielenden Iserlohn Kangeroos erstmals in die dritte Runde des Pokalwettbewerbs auf westdeutscher Ebene ein. „Das ist echt der Wahnsinn. Wir wollten diesen Sieg unbedingt“, sagte Trainer Manuel Boruch glücklich, der sich mit dem Sieg wohl selbst das größte Geburtstagsgeschenk machte.

Hosley und Dimkovski treffen von den Außenpositionen

Von Beginn an zeigte die STS, dass sie mit dem Team aus der 2. Regionalliga mithalten konnte. Unter den Körben punkteten die Centerspieler Thomas Jung und Miroslav Petrovski, und von außen steuerten Antoine Hosley und Darko Dimkovski wichtige Körbe bei.

Nach sieben Minuten stand es 18:18, doch dann schalteten die Schwerter einen Gang hoch und erspielten sich bis zur Viertelpause einen Neun-Punkte-Vorsprung. Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Schwerter zunächst besser und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 13 Punkte aus. Bis zur Halbzeit verkürzte Iserlohn jedoch – mit einer 55:45-Führung für die STS ging es in die zweite Hälfte.

STS korrigiert ihre Schwächephase mit 9:3-Lauf

Nach der Pause verlief das Spiel lange auf Augenhöhe, ehe plötzlich der Faden im Schwerter Spiel riss. Iserlohn erzielte zehn Punkte in Folge und kam somit auf drei Punkte heran. „Da haben wir den Gegner zurück ins Spiel geholt“, meinte Boruch. Doch die Schwerter korrigierten diese Schwächephase mit einem 9:3-Lauf, und es ging beim Stand von 73:64 in das entscheidende vierte Viertel.

Hier ließen die Schwerter nichts mehr anbrennen. Mit einer engagierten Verteidigung und Nervenstärke von der Freiwurflinie brachte die STS den Sieg ins Ziel. „Tom Grossart hat in der Verteidigung unermüdlich gekämpft und uns viele Ballgewinne beschert. Im Angriff waren Antoine Hosley und Darko Dimkovski heute in Höchstform. Insgesamt bin ich sehr stolz auf das Team“, lobte Boruch seine Mannschaft.

Schwerter TS - Iserlohn Kangeroos 96:86 (29:20, 26:25, 18:19, 23:22)

Schwerte: Shaun Fenner (3), Antoine Hosley (47), Jan Schreer, Florian Dehnhardt, Darko Dimkovski (25), Tom Grossart (2), Miroslav Petrovski (11), Robert Martin, Niklas Tschorn, Christoph Grobe, Thomas Jung (8).

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