Der VfB Westhofen hat einen neuen Präsidenten

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Der VfB Westhofen hat einen neuen Präsidenten. Auf der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder Jürgen Rump als Nachfolger von Roy Naumann.

Westhofen

, 12.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Der VfB Westhofen hat wieder einen gewählten Präsidenten. Nachdem sich im Vorjahr keine neue Führungsriege fand, leiteten Präsident Roy Naumann, dessen Stellvertreter Holger Lennartz sowie Geschäftsführer Mirko Schwartzkopf den Verein kommissarisch weiter. Nun konnte auf der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim an der Wasserstraße ein Nachfolger an der Spitze des Vereins gefunden werden: Jürgen Rump, lange Jahre als Co-Trainer an der Seite des ehemaligen Chef-Trainers Michael Kalwa in Westhofen aktiv, wurde von den 49 anwesenden Mitgliedern einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt.

Zunächst wurde auf der Versammlung jedoch über zwei Anträge, die im Zusammenhang standen, abgestimmt. Zuerst hatten die Mitglieder über die Beschlussfassung zur Rücklagenbildung für einen neuen Kunstrasen zu votieren, hier zeigte sich Einigkeit und der Antrag ging einstimmig durch. Um dieses Projekt auch finanziert zu bekommen, folgte ein Antrag zur Beitragserhöhung für die Seniorenmitglieder und passiven Mitglieder von 120 auf 140 Euro bzw. von 80 auf 90 Euro. Auch dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit abgesegnet. Die Jugendbeiträge bleiben auf den aktuellen Stand.

Drei goldene Nadeln


Es folgte der angenehmere Teil der Versammlung, denn als einer seiner letzten Amtshandlungen konnte Roy Naumann noch zahlreiche Ehrungen vornehmen. Neben einer Reihe zehnjähriger Jubilare erhielten für 25-jähriger Vereintreue Ingo Breer, Tobias Hepping, Matthias Bartelmeß, Sascha Naumann und Timo Knauer die silberne Vereinsnadel. Mit der goldenen Vereinsnadel für 40-jährige Vereinstreue wurden José Gomes, Holger Lennartz und Andreas Hövelmann bedacht.

Erster Kredit ist getilgt


Im Bericht des Hauptkassierers Patrik Schmidts konnte den Mitgliedern verkündet werden, dass im Juli der erste Kredit für die Tribüne bereits voll getilgt sein wird – immerhin 25.000 Euro nach nur fünf Jahren.

Der sportliche Leiter Leonard Gashi hingegen äußerte seinen Unmut über das sportliche Abschneiden der drei am Spielbetrieb teilnehmen Mannschaften, die jeweils im Mittelfeld einliefen. Die „Erste“ wurde in der Kreisliga A1 Dortmund Siebter, die Zweitvertretung in der B-Liga Zehnter und die „Dritte“ landete in der C-Liga auf Rang acht. Im Jubiläumsjahr soll sich dies aber ändern – der VfB feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum und wird dieses Anfang Oktober groß feiern. Wolfgang Menzel gab zudem einen kurzen Überblick der Erfolge der Altherren-Abteilung.

2. Präsident ist vakant


Nach der Entlastung des alten Vorstands gehörte die Ära um die Präsidenten Naumann und Lennartz der Vergangenheit an. Einziger Kandidat für die Nachfolge als Präsident war Jürgen Rump, dem Roy Naumann wenig später den Staffelstab als Präsident übergeben konnte. Rump stellte kurz seine Vorstellungen zur zukünftigen Vereinsführung vor und freute sich auf die neue Aufgabe. Einen Stellvertreter konnte in der Versammlung allerdings nicht gefunden werden. Anders in der Geschäftsführung, hier wechselte Mirko Schwartzkopf in die Stellvertretung und Marcus Wiesehöfer wurde zum ersten Geschäftsführer gewählt.

Roger Köster stellte dem neuen Vorstand ein Konzept zur Sponsorenfindung vor, was verfolgt werden sollte, ehe mit dem gemeinsamen Essen eine harmonische Jahreshauptversammlung nach knapp zwei Stunden endete.

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