Der erste Matchball für die Holzpfosten

Futsal: Regionalliga

"Alles ist angerichtet, wir müssen nur noch durch die Tür gehen", bringt es Teamchef Daniel Otto auf den Punkt. Die Holzpfosten wollen am Samstag den Westdeutschen Meistertitel perfekt machen. Was dafür nötig ist? Noch genau ein Sieg und die "Pfosten" wären durch, wären erstmals Meister im Westen.

SCHWERTE

, 26.02.2016, 07:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Volle Kraft voraus: Nils Klems (re.), hier gegen Aachen, will mit den Holzpfosten am Samstag den Sack zu machen und die Westdeutsche Meisterschaft feiern.

Volle Kraft voraus: Nils Klems (re.), hier gegen Aachen, will mit den Holzpfosten am Samstag den Sack zu machen und die Westdeutsche Meisterschaft feiern.

Regionalliga-West Holzpfosten Schwerte - UFC Paderborn Samstag, 18.30 Uhr (Alfred-Berg-Sporthalle, Im Bohlgarten)

Zwei Matchbälle haben die Schwerter, die mit vier Punkten Vorsprung die Tabelle der Futsal-Regionalliga anführen, um sich erstmals in ihrer Vereinsgeschichte die Meisterschaft zu sichern. Ein Sieg am Samstag gegen Paderborn oder eine Woche später gegen Münster würde reichen. "Wir haben uns diese Situation lange erarbeitet und werden alles dafür tun, es am Samstag zu entscheiden", wollen Otto und sein Team gleich den ersten Matchball verwandeln.

Auch weil in der kommenden Woche gleichzeitig zum Spiel gegen Münster der Bundesliga-Kracher BVB gegen Bayern stattfindet, würden die Holzpfosten gerne schon gegen Paderborn die Korken knallen lassen. Aber einen Selbstläufer erwartet Otto nicht. Das Hinspiel (9:5) war ein packendes Spiel. Lange hat es auf Messers Schneide gestanden, erinnert sich Otto. "Beides sind Fifty-Fifty-Spiele, die können wir auch verlieren", warnt er.

Die volle Konzentration ist also gegen den Tabellenfünften von Nöten, ein Nachlassen könnte fatale Folgen haben. Aber der Teamchef hat volles Vertrauen in seine Mannschaft. "Alle sind fokussiert auf das Ziel", ist er überzeugt. Zwar werden am Samstag Marc Nebgen wegen seiner Roten Karte in Siegen und Patrick Kulinski (Urlaub) fehlen, doch die Mannschaft habe es immer verstanden, Ausfälle wett zumachen - die "Pfosten" sind breit aufgestellt.

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