Das sagt Detlev Brockhaus über seine acht Jahre bei der SG Eintracht Ergste

dzFußball

Als er am Bürenbruch als Trainer begann, spielte die SG Eintracht Ergste in der B-Liga und auf Asche. Acht Jahre später geht bei den Ergstern die Ära Detlev Brockhaus zuende.

Ergste

, 03.06.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein bisschen erschrocken sei er gewesen, gesteht Detlev Brockhaus - acht Jahre sollte es schon her, dass der heute 51-Jährige als Trainer bei der SG Eintracht Ergste angefangen hat? Aber der Kalender lügt nicht: Mit dem Beginn der Saison 2011/12 begann die Ära Brockhaus am Bürenbruch. Nun geht sie zuende - Brockhaus wurde am letzten Ergster Heimspieltag am vergangenen Sonntag offiziell verabschiedet.

Nächste Saison

Noch keine Entscheidung

Was Detlev Brockhaus in der nächsten Saison macht, sei noch offen, so der 51-Jährige.Er wisse um die Gerüchte einer Rückkehr zum ETuS/DJK Schwerte als Sportlicher Leiter, sagt Brockhaus. Er habe sich aber noch nicht entschieden. Denkbar sei auch, aus privaten Gründen eine Fußballpause einzulegen.

„Ich möchte nicht einen Tag dieser Zeit in Ergste missen - das ist ein Verein mit einem tollen Umfeld, bei dem ich viele tolle Menschen kennegelernt habe“, sagt Brockhaus rückblickend.

Anfänge in den Niederungen der Kreisliga B

Getan hat sich bei der Eintracht jede Menge in den acht Brockhaus-Jahren. Als er damals seine Zusage gegeben hatte, als Trainer der ersten Mannschaft einzusteigen, war er von einem Job als Coach eines A-Ligisten ausgegangen. Wegen einer ganz schwachen Rückrunde stiegen die Ergster seinerzeit aber noch ab. „Man kann wirklich sagen, dass ich in den Niederungen der Kreisliga B in Ergste angefangen habe - und auch noch auf Asche“, erinnert sich Brockhaus.

Auf Kunstrasen wird im Ergster Waldstation erst seit 2013 gekickt. Die erste Saison der Eintracht auf künstlichem Grün endete mit der ersehnten Rückkehr in die Kreisliga, ehe Detlev Brockhaus die Eintracht zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte führte, den Aufstieg in die Bezirksliga.

Fahrt mit der Kutsche als Highlight

Die Fahrt mit der Kutsche vom Ergster Bahnhof, wo die Mannschaft nach dem entscheidenden Sieg in Kalthof gebührend empfangen worden war, zur Aufstiegsparty ins Haus Schneider ist eine von Brockhaus´ Highlight-Erinnerungen an seine Ergster Zeit.

Ähnlich emotional ging es ein Jahr später zu, als die Ergster dank des 1:1-Ausgleichstreffers in letzter Minute in Garenfeld doch noch das Abstiegsgespenst verjagten. Nach diesem Last-minute-Klassenerhalt wechselte Brockhaus vom Trainerstuhl der „Ersten“ auf den Posten des Sportlichen Leiters und übernahm zudem die zweite Mannschaft (Kreisliga B) als Trainer.

Aber auch damit ist nun Schluss, die Ära Detlev Brockhaus bei der SG Eintracht Ergste ist so gut wie beendet. Ein letztes Spiel steht noch aus, am Pfingstmontag beim VfR Lasbeck. Auf einem Ascheplatz in der Kreisliga B - so wie 2011 alles begann.

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