Das hört sich nicht gut an: Der Trainer des VfL Schwerte vermisst die Grundtugenden

Fußball-Bezirksliga

1:5 beim Liganeuling TSK Hohenlimburg - nein, so hatte man sich das beim VfL Schwerte ganz und gar nicht vorgestellt. Und das vor dem Jubiläums-Wochenende und dem Derby gegen den ETuS/DJK.

Schwerte

, 02.09.2019, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das hört sich nicht gut an: Der Trainer des VfL Schwerte vermisst die Grundtugenden

Trainer Dominik Buchwald war auch am Tag nach der 1:5-Pleite des VfL Schwerte in Hohenlimburg noch sehr frustriert. © Bernd Paulitschke

Anstatt mit einem Positiv-Erlebnis in das Jubiläums-Wochenende anlässlich des 100-jährigen Vereinsbestehens und das Derby gegen den ETuS/DJK Schwerte am Sonntag zu gehen, setzte es eine satte Pleite – eine Bruchlandung, nach der Trainer Dominik Buchwald kein Blatt vor den Mund nahm: „Ich habe keinen Spieler unserer Mannschaft in Normalform gesehen. Die Grundtugenden, die zu einem Fußballspiel gehören, waren bei einigen Spielern nicht vorhanden.“

Mangelnde Bereitschaft, den Rückwärtsgang einzulegen

Das habe sich vor allem in der mangelnden Bereitschaft geäußert, den Rückwärtsgang einzuschalten. Die Folge: Von defensiver Stabilität, normalerweise die Basis für die Spielanlage des VfL, war nichts zu sehen.

Nicht von der Hand zu weisen ist allerdings auch, dass die Blau-Weißen stark ersatzgeschwächt antreten mussten – die Zahl der Ausfälle bewegte sich im zweistelligen Bereich. „Aber das lasse ich nicht als Ausrede gelten. Ich war vor dem Spiel davon überzeugt, auch in dieser Konstellation gewinnen zu können“, sagt Buchwald, der sogar den etatmäßigen Keeper Stefan Ladkau als Stürmer in die Anfangsformation beorderte. „Stefan hat ab und zu mal im Feld mittrainiert und hat es gar nicht so schlecht gemacht“, begründete Buchwald die Nominierung des Keepers im Feld, die aber ganz sicher nicht Dauerlösung gedacht ist.

Neuzugang Sofoklis Ioannidis als Lichtblick

Bei allem Frust über die Auswärtspleite gab es aber auch einen sportlichen Lichtblick aus VfL-Sicht: Neuzugang Sofoklis Ioannidis, kurz vor der Halbzeit für den angeschlagenen Lukas Beßlich eingewechselt, brachte nach Wiederanpfiff wenigstens etwas Schwung ins Offensivspiel der Blau-Weißen und trat auch auf Anhieb als Torschütze in Erscheinung.

Weil er fast ein halbes Jahr nicht gespielt hatte und deshalb noch erheblichen Trainingsrückstand hat, dämpft Trainer Buchwald noch die Erwartungen. Auf Sicht aber verspricht der Grieche eine erhebliche Verstärkung für die Schwerter zu werden.

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