Das Ende der Winterpause: Zum Auftakt gibt’s ein Spitzenspiel gegen die Überflieger

Fußball-Bezirksliga

SC Berchum/Garenfeld ist heiß darauf, dem Liga-Primus auf den Zahn zu fühlen / VfL beim Tabellennachbarn auf Naturrasen / Haberschuss freut sich auf Lüdenscheid / Auch Hennen hat Heimrecht

Schwerte

, 15.02.2019, 14:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Ende der Winterpause: Zum Auftakt gibt’s ein Spitzenspiel gegen die Überflieger

Nicht in Schieflage geraten wollen Dustin Schürholz (re.), hier im Testspiel am Sonntag gegen Langschede, und der ETuS/DJK Schwerte gegen Rot-Weiß Lüdenscheid. © Manuela Schwerte

Der erste Spieltag nach der Winterpause hat in der Bezirksliga 6 gleich ein echtes Spitzenspiel zu bieten. Denn als Tabellendritter fühlt der SC Berchum/Garenfeld den Überfliegern der Spielvereinigung Hagen 11 auf den Zahn. Noch nicht im Einsatz ist dagegen der Geisecker SV, der spielfrei hat.

SpVg Hagen 11 - SC Berchum/Garenfeld (Sonntag, 15 Uhr, Bezirkssportanlage Emst, Haßleyer Straße, 58093 Hagen)

Die Aufgabe für die Berchum/Garenfelder könnte nicht schwieriger sein. Denn als Ligaprimus haben die „Elfer“ in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben und stellen neben dem torgefährlichsten Angriff auch die beste Abwehr der Liga.

Doch der Sportclub will sich keinesfalls verstecken. Team- koordinator Sebastian Schulte kündigt jedenfalls an: „Wir werden auf jeden Fall versuchen, etwas Zählbares mitzunehmen. Wir haben eine gute Vorbereitung gespielt. Und vielleicht ist es am Anfang etwas einfacher dort zu gewinnen, bevor sich die Hagener richtig eingespielt haben.“

Verzichten muss der Sportclub auf Vladimir Kunz und Dustin Röhrig. Fraglich sind noch Georgios Ntontos und Christian Deuerling.


VfB Schwelm - VfL Schwerte (Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz Am Brunnen, Hauptstraße 156, 58332 Schwelm)

Dem VfL Schwerte geht es genauso wie den meisten anderen Teams auch: „So ganz viele Einheiten hatten wir wegen des Wetters in der Winterpause nicht. Deshalb wissen wir nicht so richtig, wo wir stehen“, sagt Trainer Jörg Silberbach vor dem Gastspiel beim Tabellennachbarn – es spielt der Siebte gegen den Sechsten.

Dass in Schwelm auf Naturrasen gespielt wird, sei für seine Spieler sicherlich eine Umstellung. „Es wird entscheidend sein, wie schnell wir uns darauf einstellen können“, meint der VfL-Coach.

Weil Fabian Siepmann, Luca Vöckel und Welf-Alexander Wemmer ausfallen, ist die Personaldecke der Blau-Weißen nicht allzu üppig. Nach seinem ersten Testspieleinsatz nach langer Verletzungspause ist Co-Trainer Yannis Schwarze ein Kandidat für die Ersatzbank – „wenn überhaupt“, so Silberbach.

SC Hennen - TürkiyemsporHagen (Sonntag, 15 Uhr, Naturstadion, Hennener Straße, 58640 Iserlohn)

Die Absage des letzten Testspiels am vergangenen Sonntag wegen Spielermangels lässt nichts Gutes für den weiteren Saisonverlauf des SC Hennen erahnen.

Doch ganz so negativ sieht Trainer Marcel dos Santos die Lage des Tabellenachten vor dem Heimspiel gegen den Drittletzten nicht: „Es gibt keinen Grund euphorisch zu sein und zu sagen: Wir hauen sie mal eben weg. Aber wir spielen zu Hause – ein Punkt ist das Minimalziel“, sagt der Coach, der das Vertrauen in seine Spieler trotz der unbefriedigend verlaufenen Vorbereitung nicht verloren hat: „Die Vorbereitung war für die Tonne. Aber wenn es Punkte geht, werden die Jungs da sein.“ Auf die angeschlagenen Kevin Danila und vielleicht auch Faouzi Mokhtari müssen die „Zebras“ allerdings verzichten.

ETuS/DJK Schwerte - Rot-Weiß Lüdenscheid (Sonntag, 15.15 Uhr, EWG-Sportpark, Am Hohlen Weg)

Mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten hat der ETuS/DJK, der auf Rang neun den zweiten Teil der Saison in Angriff nimmt, eine anspruchsvolle Aufgabe vor der Brust. Trotzdem ist Trainer André Haberschuss guter Dinge: „Das ist ein cooler Gegner zum Auftakt, gegen den es Spaß macht zu spielen. Ich freu’ mich drauf“, sagt der Schwerter Coach. Schon im Hinspiel machten die „Östlichen“ gegen Lüdenscheid eine gute Figur und verloren nur denkbar unglücklich mit 0:1.

Dass es auch personell gut aussieht, bestärkt Haberschuss in seiner Zuversicht.

Lesen Sie jetzt