Beim SC Hennen bleiben die Trainer an Bord, aber ein Stürmer tritt kürzer

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Die Planungen für die nächste Saison laufen auch beim SC Hennen auf Hochtouren. Auch einer der besten Spieler hat zugesagt, obwohl er höherklassige Angebote vorliegen hatte.

Hennen

, 11.02.2020, 13:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei den Fußballern des SC Hennen gibt es auf den Trainer- und Betreuerpositionen für die erste und zweite Mannschaft zur neuen Saison keine Veränderungen.

„Sind mit der Arbeit in beiden Teams zufrieden“

„Wir freuen und über die Kontinuität und sind mit der Arbeit in beiden Teams zufrieden“, sagen Hennens Fußballvorstand Marco Vorländer.

Damit geht Holger Stemmann, der vor der Saison als neuer Trainer des Bezirksliga-Teams verpflichtet worden war, in seine zweite Saison bei den „Zebras“. Unterstützt wird er weiterhin von Christian Manza als Co-Trainer.

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Auch Torwarttrainer Oliver Meuser und Richard Bohn als Betreuer bleiben an Bord. Und die zweite Mannschaft des SC Hennen wird weiterhin von Kevin Lehmann und Dennis Jansen betreut.

Holger Stemmanns Zusage war „eher Formsache“

Für Holger Stemmann war die Zusage keine allzu schwierige Entscheidung. „Es war eher eine Formsache. Wir haben hier vor der Saison gemeinsam etwas angestoßen und sind damit noch nicht fertig“, sagt der 48-jährige Coach und lobt das Binnenklima beim SC Hennen: „Ich denke, wir wissen gegenseitig, was wir aneinander haben“, meint Stemmann.

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Nachdem das Trainerteam sein Weitermachen signalisiert hatte, konnte die Vereinsführung auch die Gespräche mit den Spielern des aktuellen Kaders vorantreiben.

Kader bleibt zum Großteil zusammen

„Bisher sieht es danach aus, als würde der Kader zum Großteil zusammenbleiben“, sagt Marco Vorländer zum Stand der Dinge.

Besonders freuen sich die Verantwortlichen über die Zusage des umworbenen Leistungsträgers Hassan Boulakhrif. „Hassan schätzt das familiäre Umfeld in Hennen und hat dafür auch höherklassige Angebote abgelehnt“, verrät Vorländer.

Stürmer Michael Weigelt tritt kürzer

Auf eine bewährte Offensivkraft können die Hennener in der Spielzeit 2020/21 aber nur noch bedingt zählen: Michael Weigelt (34) hat angekündigt, kürzer treten zu wollen und wird nur noch sporadisch zur Verfügung stehen.

Beim SC Hennen bleiben die Trainer an Bord, aber ein Stürmer tritt kürzer

Michael Weigelt, hier gegen Kalthof, wird dem SC Hennen in der nächsten Saison nur noch sporadisch zur Verfügung stehen. © Bernd Paulitschke

Auf der anderen Seite hoffen die Hennener auch auf eine Blutauffrischung mit neuen Gesichtern. „Es laufen aussichtsreiche Gespräche mit externen Neuzugängen. Wir werden den Kader mit jungen und lernwilligen Spielern, aber auch mit zwei bis drei erfahrenen Spielern, verstärken. Der im Sommer eingeschlagene Weg war in jedem Fall richtig. Diesen Weg wollen wir fortführen“, sagt Marco Vorländer.

Planungen sind ganz auf Bezirksliga ausgerichtet

Die Planungen der Hennener Vereinsführung sind ganz darauf ausgerichtet, den Bezirksliga-Klassenerhalt zu schaffen – und wenn dies nicht gelingen sollte? Solche Überlegungen seien nicht Gegenstand der Gespräche gewesen, sagt Vorländer.

Stattdessen hoffe man ab kommendem Sonntag auf einen guten Start in die Restsaison, um möglichst schnell in ruhige Fahrwasser zu kommen.

Dabei wird gleich das erste Spiel nach der Winterpause eine richtungsweisende Partie für die „Zebras“, die mit sechs Punkten Vorsprung auf dem ersten Nichtabstiegsplatz stehen und beim Drittletzten ASSV Letmathe vor einem „Sechs-Punkte-Spiel“ stehen – ein Sieg wäre ziemlich hilfreich im Hinblick auf die gewünschte Ruhe für den weiteren Saisonverlauf.

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