Aus der Vorfreude wird „ein von vorne bis hinten gebrauchter Eishockey-Abend“

Eishockey

Voller Vorfreude waren die Iserlohn Roosters zu ihrem Auftaktspiel des zweiten Teils der Saison nach Nürnberg gefahren. Nach dem Spiel aber war die Stimmungslage denkbar anders.

Iserlohn

, 21.03.2021, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein gebrauchter Abend: Brody Sutter musste sich mit den Iserlohn Roosters in Nürnberg am Samstag mit 3:7 geschlagen geben.

Ein gebrauchter Abend: Brody Sutter musste sich mit den Iserlohn Roosters in Nürnberg am Samstag mit 3:7 geschlagen geben. © picture alliance/dpa

Nein, so hatten sich die Iserlohn Roosters den ersten Vergleich mit einer Mannschaft aus der Süd-Staffel der Deutschen Eishockey-Liga (Penny-DEL) ganz und gar nicht vorgestellt. Mit einer 3:7-Pleite kehrten die Iserlohner am Samstagabend von ihrem Gastspiel bei den Nürberg Ice Tigers ins Sauerland zurück. Zur Einordnung: Nürnberg hatte die Vorrunde als Tabellenletzter der sieben Süd-Teams abgeschlossen.

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Der letzte Satz auf der Homepage der Roosters zum missratenen Auftakt bringt die Stimmungslage rund um den Seilersee auf den Punkt: „Es war von vorne bis hinten ein gebrauchter Eishockey-Abend“ heißt es dort. Wohl wahr, denn anstatt im Kampf um die Playoff-Plätze zu punkten, bot die Mannschaft von Trainer Brad Tapper vor allem im Defensivbereich eine enttäuschende Leistung und machte den Gastgebern das Toreschießen leicht.

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Nach dem frühen Nürnberger Führungstreffer aus „unmöglichem“ Winkel (4.) und einem abgefälschtem Schuss des Dreifach-Torschützen Schmölz (16.) ging es mit einem 0:2-Rückstand in die erste Drittelpause. Im turbulenten zweiten Spielabschnitt fielen gleich sechs Tore - drei auf jeder Seite. Weidner, Joe Whitney und Steve Whitney brachten ihre Farben zwischenzeitlich auf 3:4 heran, doch die Ice Tigers konterten zum 5:3.

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Nach dem 3:6 nahm Coach Tapper schon gut zwei Minuten vor Schluss Keeper Jenike zugunsten eines Feldspielers vom Eis, um zu retten, was aber nicht mehr zu retten war. Nürnbergs Kissinger traf ins verwaiste Tor zum 7:3-Endstand - der Abschluss eines gebrauchten Abends für die Iserlohn Roosters, für die es am Dienstag gegen den Titelaspiranten Red Bull München eigentlich nur besser werden kann. Spielbeginn am Seilersee ist um 20.30 Uhr (live bei Magenta TV).

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